Gemüsepreise

Ich war still hier auf dem Blog. Ich habe viel Arbeit gehabt und war auch gleichzeitig etwas gefrustet bezüglich meiner Bemühungen, Verpackungsmüll zu sparen und mehr biologische Lebensmittel einzukaufen. Manchmal macht es mich fertig zu sehen, wie wenig mein kleiner Beitrag im Gesamtbild der Umweltverschmutzung ausmacht, und dann denke ich, man kann es auch gleich lassen. Aber ich habe mich wieder berappelt und gebe nicht auf!

Nun zum Thema: Weiß einer von euch, warum Bio-Gemüse um ein vielfaches teurer ist als konventionelles? Ich meine nicht grundsätzlich, das ist mir schon klar (kein bzw. anderer Dünger, faire Preise für die Bauern etc.). Aber die Milch kostet derzeit z.B. doppelt so viel wie konventionelle, Paprika aber mehr als das Dreifache, Zwiebeln das 5fache. Warum?? Bei Milch hätte ich sogar noch Verständnis, schließlich steht da das Tierwohl noch im Vordergrund. Aber Zwiebeln haben doch gerade sogar Saison wenn ich mich nicht irre. Ich finde das unverhältnismäßig, würde mich aber freuen, wenn ihr einen Linktip oder so für mich habt, wo das erklärt wird.

 

Kategorien: Nachdenkliches | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Gemüsepreise

  1. Ich nehme an du kaufst hauptsächlich deutsche Bio-Ware? Hauptsächlich wird das wohl auch am diesjährigen Wetter liegen und den damit verbundenen Ernteausfällen. Normalerweise trifft dies die Bio-Branche immer etwas härter.

    Auch in unserem kleinen Garten konnten wir dieses Jahr einen sehr hohen Ernteausfall feststellen. Gerade unsere Zwiebeln und der Knoblauch hatten einen um die 60 % geringere Ernte als letztes Jahr (bei gleicher Pflanzenmenge). Schlimmer aber hat es unseren Apfelbaum erwischt. Dort sind über 90 % der Äpfel schon am Baum verfault und die restlichen 10 % sind sehr klein. Das ist halt der „Nachteil“ wenn man keine Pflanzschutzmittel einsetzt.

    Etwas anderes würde mir jetzt auch nicht einfallen bzw. das war zumindest die Erklärung für unsere Ernte 😉

    LG

    P.J.

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  2. Stadtpflanze

    Neben dem Ernteausfall kommt hinzu, dass Biogemüse einfach nicht so gut wächst. Die Böden sind total hinüber, ohne viel Dünger funktioniert der Anbau nicht mehr optimal. Langfristig müssten die Bauern den Boden wieder aufwerten. Das machen auch Bio-Bauern nicht. Bio heißt nicht Öko … Das wird leider oft verwechselt, weil natürlich auch Bio-Produzenten alles daran setzen, dass der Verbraucher nicht im Kopf hat, was Bio wirklich (nicht) bedeutet. Sonst verdienen sie ja weniger Geld. 🙂

    Bei der Milch ist es ähnlich: Der Mehrpreis hat nichts mit dem Tierwohl zu tun. Durch das andere Futter haben die Kühe lediglich eine geringere Milchleistung bei Bio. Sehr viel mehr Platz haben die Tiere aber nicht und sie werden genauso zwangsbefruchtet wie in „konventioneller“ Haltung.

    In Bezug auf Hühner gibt es ein paar Reportagen, für die gefilmt wurde, wie es in einem Bio-Stall aussieht – vorschriftsmäßig, da werden keine Richtlinien verletzt.

    Bio ist nicht Öko.

    Es gibt einzelne Bauern, die quasi freiwillig ihren Tieren mehr Platz lassen und ihnen bessere Bedingungen schaffen. Die muss man leider mühsam ausfindig machen, im Supermarkt findet man ihre Produkte nicht immer.

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  3. Grünzeug

    Hallo,
    Der Preis eines Lebensmittels ist vom Quadratmeterertrag, Standortanspruch, Standdauer und dem Zeitaufwand den man in die Pflege der Pflanze investieren muß abhängig.
    Paprika stellt einen Höhen Anspruch an seinen Standort und ist in unseren Breitengraden nicht ohne weiteres als Freilandgemüse zu kultivieren. Außerdem steht er sehr lange bis er erntefähig ist.
    Deshalb wird Paprika auch hauptsächlich in Ländern angebaut, wo die klimatischen Bedingungen günstiger sind, oder die Kosten zur Kultivierung geringer sind als bei uns.
    Bei der Zwiebel handelt es sich um eine Einkeimblättrige Pflanze, mit einer sehr langen Standzeit. Da es sich bei den meisten Unkräutern um Zweikeimblättrige Pflanzen handelt, kann der konventionelle Gärtner auf eine Vielzahl gut wirkenden Pflanzenschutzmittel zurückgreifen und erspart sich somit die Kosten für die mehrmalige Unkrautentfernung.
    Bei Kulturen wie Kürbise, Zuchini, Kresse, um nur einige zu nennen ist der Aufwand beim Bio – Anbau nicht um so vieles mehr wie im konventionellen Anbau.

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