Monatsarchiv: Januar 2014

Kaffee

Diese Woche brauchten wir Kaffee. Ich habe dieses Mal einen aus dem Bioladen gekauft, fairtrade und Bio. Sind ja schon erhebliche Preisunterschiede… bei Edeka habe ich neulich für ein Paket Bio-Kaffee gemahlen (Edeka Eigenmarke) 3,79 EUR bezahlt, der aus dem Bioladen von Lebensbaum hat für die gleiche Menge (500g) 6,99 EUR gekostet….

Ich habe mir überlegt, bei Tchibo oder Arko mal mit meiner Dose aufzukreuzen und mir ganze Bohnen zu kaufen. Nachdem ich schon mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine Kaffeemühle zu kaufen, fiel mir ein, das mein Thermomix Kaffee mahlen kann. So könnte ich diese Verpackung komplett einsparen (und habe den Kauf eines zusätzlichen Geräts eingespart!). Wer sich jetzt wundert – neben dem Vollautomaten auf den Fotos haben wir auch noch eine normale Kaffeemaschine (und eine Nespresso *räusper*), weil mein Mann den Kaffe lieber mag. Bei Kaffee sind wir nicht minimalistisch, soviel steht fest..

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Planung ist alles

Wir waren bei unserem Lieblingsgriechen und da bleibt meist was übrig. Statt Plastikschale+Alufolie haben wir darin unseren Rest mitgenommen:
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Es tut sich was!!

Mit Begeisterung habe ich neulich auf Twitter mitbekommen, dass in Berlin bald der erste Supermarkt eröffnen wird, in dem man verpackungslos einkaufen kann!! OriginalUnverpackt wird er heißen und ich würde da wirklich gerne mal hin! Eben habe ich diesen Beitrag gefunden und bin jetzt auch noch neidisch auf alle Wiener – die bekommen nämlich auch ein Geschäft, in dem man ohne Verpackung einkaufen kann. Ich finde das total toll, zeigt es doch, das es geht! Und jetzt wünsche ich beiden Geschäften sehr viel Erfolg, damit solche Modelle bald überall ausprobiert werden.

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Wocheneinkauf KW 3

Ich war wieder einkaufen … und ihr müsst es euch angucken 😉

2014-01-13 17.21.23

Obst und Gemüse diesmal bis auf eine Ausnahme alles lose gekauft – Äpfel, Birnen, Cocktailtomaten, Landgurken und Paprika. Rucola gabs nicht lose, habe ich im Supermarkt auch noch nie gesehen. Eier in Verpackung, zwar recyclebar, aber nicht mehrweg. Sonst kaufe ich Eier im Bioladen oder auf dem Markt im Tupper-Eiermann, aber diesmal eben nicht. In der Papiertüte sind Kartoffeln (es ist die selbe Tüte wie letzte Woche, ich habe sie wieder mitgenommen. Cola (von sinalco, weil die uns schmeckt und vor allem soweit mir bekannt ist, in Deutschland produziert wird und nicht zu Cocac*** gehört) in Mehrwegflasche. Beim TK-Beerenobst (das ich gerne in Joghurt esse) habe ich mich für die Pappschachtel entschieden, auch wenn der kg-Preis bei den Plastiktüten billiger war. Nicht doll sind die Aufbackbrötchen, Salzstangen und Fleisch, Wurst und Käse aus der Bedientheke. Der Käse ist immerhin komplett Bio, aber verpackungsmäßig fallen mir da keine Alternativen ein. Kondensmilch trinkt mein Mann, ich bin mir bei den Glasflaschen immer nicht so sicher, ob das das Gleiche ist… da steht immer Kaffeesahne drauf. Und er nimmt die 4%ige.

Verbesserungswürdig: Eier und Käse im Bioladen kaufen und dafür Schalen bzw. Eiermann mitnehmen. Tzaziki selber machen – wobei da dann auch Verpackung für den Quark oder Joghurt anfällt… oder kennt jemand einen Anbieter für 10%griechischen Joghurt im Pfandglas?? Dann wäre das Problem auch gelöst. Brötchen beim Bäcker kaufen und Beutel mitnehmen (dann ist man aber nicht so spontan wie mit Aufbackbrötchen….)

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Biohefe

Ich habe mich schon lange gefragt, warum ein Würfel frische Hefe im Bioladen 0,49 EUR kostet und bei Aldi 0,09 EUR bzw. bei Edeka 0,19 EUR. Das sind ja schon immense Preisunterschiede… Fündig geworden bin ich in einem Schrot und Korn Artikel, der zwar aus 1997 stammt, aber die Herstellungsweise wird anschaulich erklärt und ich gehe mal davon aus, dass sich an den unterschiedlichen Ansätzen nicht allzuviel geändert hat. Für micht steht fest – ich kaufe nur noch Bio-Hefe.

Kategorien: Produktinfos und -entdeckungen | 5 Kommentare

Plastiktüten

sind ein Reizthema für mich. Ich könnte mich jedes Mal aufregen, wenn ich sehe, dass in Supermärkten Tüten gekauft werden oder noch viel schlimmer, diese kleinen Abreißbeutel, die es bei  rossmann und dm an der Kasse gibt. Da wird dann jedes Shampoo in eine extra Tüte gesteckt und der Kunde verlässt mit 5 Teilen und 5 Tüten den Laden. Zu Hause schmeißt er sie dann sicher weg.

Auf einem von mir neu entdeckten Blog Wirfsnichtweg gibt es zum Thema Plastiktüten einen amüsanten und informativen Beitrag. Daher möchte ich an dieser Stelle euch einfach mal dorthin schicken zum Lesen. Aber erst meinen Beitrag zuende lesen bitte 😉

Ich habe ja mit meinem Mann zusammen auch ein Ladengeschäft, einen Wollladen (www.wollbox.de für alle Interessierten). Dort stehen wir auf der anderen Seite der Plastiktütengeschichte. Nach den Berichten, die zuletzt im Fernsehen liefen, haben wir uns eine neue Strategie zurecht gelegt. Anstatt die gekauften Artikel wortlos in eine Tüte zu packen oder zu fragen „Möchten Sie eine Tüte“ (auf die Frage kam fast immer ein Ja) schieben wir die Waren jetzt in Richtung Kunde und fragen freundlich „geht es so?“ (und verkneifen uns „oder brauchen Sie eine Tüte“… denn auch darauf kommt dann meist ein Ja). Seit neuestem frage ich auch mal „Brauchen Sie eine Tüte oder haben Sie einen Beutel dabei?“… und – Überraschung – fast jeder hat einen (oder 7 *ähem*) von diesen kleinen faltbaren Beuteln dabei. Die meisten denken nur nicht daran. Und so haben wir schon so manchen Beutel eingespart. Und dabei geht es uns vorwiegend wirklich um die Umwelt und nicht um das Geld, das Plastiktüten den Händler kosten – und das ist in der Summe nicht wenig. Und nur zur Beruhigung – wir lassen natürlich niemanden mit 14 Wollknäueln jonglierend, die Stricknadel zwischen die Zähne geklemmt aus dem Laden wanken. Es geht hier um ein Knäuel Sockenwolle oder eine einzelne Stricknadel 😉

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Hülsenfrüchte einkochen

Zunächst einmal vielen Dank für die Kommentare zu meinen letzten Einkaufseintrag. Eine Gemüsekiste ist schwierig, da wir den ganzen Tag nicht zu Hause sind und daher die Abgabe nicht sichergestellt ist.. Und auf die Terasse stellen geht auch nur in manchen Wochen, da sonst die Sonne da hin knallt.

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Zu meinem „Bohnenproblem“ ist mir auch was eingefallen – ich werde getrocknete Kidneybohnen kaufen und die kochen und dann einwecken. Ich habe mir im Sommer einen Einwecktopf gekauft und gleich Tomatenstücke und Tomatensoße eingekocht. Hat super geklappt und ich habe seitdem keine Dosentomaten mehr gekauft. Kostet zwar Energie, aber danach ist die Lagerung umsonst. Die Gläser kann man wieder verwenden und man hat als Müll nur die Tüte, in der die Bohnen kommen. Das ist aber sehr viel weniger als mehrere Konservendosen zu entsorgen! Warum bin ich da nur nicht gleich drauf gekommen!

Dabei fällt mir ein – wenn jemand einen Tip hat, wie man Pizzatomaten selber macht, dann bitte her damit! Die sind ja so ein Mittelding zwischen Dosentomaten und Tomatensauce. Da bin ich noch unschlüssig, wie ich die Konsistenz hinbekommen könnte…

Kategorien: Plastik- bzw. Müllfreier Ersatz | Hinterlasse einen Kommentar

Abschminkpads und Monatshygiene

Ich wurde per mail gefragt, welche Abschminkpads und Binden ich denn nun gekauft habe. Danke für die Erinnerung, ich hatte ja versprochen zu berichten und es dann vergessen. Aaaalso:

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Ich habe mir Produkte von ImseVimse gekauft. Mein Fazit nach mehreren Monaten der Benutzung: SUPER! die Pads (die ich nur für Gesichtswasser nutze, nicht zum Abschminken) kommen nach der Benutzung in den kleinen abgebildeten Beutel und werden dann mitsamt Beutel in die Waschmaschine geworfen. Beide Produkte sind bis 90° Grad waschbar. Mit der Zeit sind meine etwas vergraut, weil ich nur Colorwaschmittel nehme und auch nicht streng bunt und hell trenne… ansonsten kann man sie bestimmt auch mal bleichen, wenn einem das wichtig ist. Flecken gehen jedenfalls super raus (auch MakeUp, wenn ich sie mal dafür nutze. Mascara würde ich glaub ich nicht damit abmachen, käme aber auf einen Versuch an). Die Binden nehme ich nur als Unterstützung zu Tampons, nicht alleine. Also mehr als Slipeinlage. Aber wenn ich bedenke, wieviel Müll ich dadurch schon eingespart habe…. Ich würde beide Produkte sofort wieder kaufen und bin froh, diese Alternativen entdeckt zu haben.

Nachtrag am 03.01.2015: Leider hat der von mir angegebene Shop keine der genannten Produkte mehr im Sortiment. Ich habe daher den Link entfernt. Mit Hilfe einer Suchmaschine werdet ihr sicher fündig werden!

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Verpackungsarm einkaufen….

… gar nicht so einfach. Das habe ich heute mal wieder fest gestellt. Ich kaufe ja nun schon eine Weile Milchprodukte in Bioqualität und möchte so langsam auch andere Dinge in Bio kaufen. Immer wieder bin ich hin- und hergerissen zwischen diesem Wunsch, den Preisen und der Einkaufsrealität. Und es bleibt auch immer ein nagender Gedanke – ist das wirklich Bio oder reibt sich da jemand das Händchen, weil wieder ein dummer Konsument mehr Geld für etwas ausgegeben hat, das es identisch als „Billigprodukt“ gibt? Ist Bio wirklich Bio?

Mein heutiger Wocheneinkauf war eine Herausforderung aber auch spannend. Und ich habe meine Beute mal im Bild festgehalten und werde euch dazu etwas erzählen. Der Anfang war einfach – im Bioladen Milch, Joghurt und Sahne im Pfandglas gekauft. Perfekt. Frischkäse, Schmand etc. – gibt es nicht im Pfandglas, also in Plastikverpackungen. Nicht so schön. Davon gibt es kein Bild, die Idee mit dem Foto kam mir erst später..

Das ist meine Edeka-Ausbeute.

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Ich wollte keine Kondomgurke… also habe ich drei kleine lose Landgurken gekauft. Etwas Obst ging auch ohne Verpackung (Mango und Bananen, Äpfel haben wir noch). Salat habe ich mich mal für den Kopfsalat anstatt der heißgeliebten Salatherzen entschieden, da es den unverpackt gab. Kartoffeln konnte man sich in Papiertüten abpacken (hatte meine Beutelchen zu Hause vergessen…*schäm*). Nicht so toll war, das die Möhren in der Tüte nur ein Drittel von den losen kosteten, so habe ich mich für die Tüte entschieden. Der Broccoli war teuer und unansehnlich, da habe ich dann TK gekauft.

Weiter ging es zu Fleisch und Wurst. Käse an der Theke, beides demeter Varianten. Leider natürlich in Papier und Plastik eingepackt. Immerhin ist das Papier echtes Papier, mit einer hauchdünnen Plastikfolie drauf, die man abziehen kann und es dann getrennt entsorgt. Aber warum muss das ganze dann in eine Plastiktüte gepackt werden mit einem Plastiketikett drauf statt eines Papierausdrucks?

Fleisch und Wurst hat man die Wahl zwischen Bio=Abgepackt oder konventionell = aus der Bedientheke. Heute habe ich mich mal für Bio und abgepackt entschieden. Fisch habe ich in Papierverpackung und von Naturland gekauft. Kaffee ebenfalls in Bio-Qualität.

Die Kidneybohnen habe ich in Bio und Glas genommen – war aber mehr als doppelt so teuer als die in der Dose. Mal sehen, ob ich einen Unterschied schmecke.

Was kann ich besser machen? Brot selber backen oder vom Bäcker, aber ein gutes Schwarzbrot gibt es hier beim Bäcker nur selten. Möhren trotz des Preises lose kaufen. Auf TK-Gemüse verzichten (jetzt im Winter aber die schlechtere Alternative finde ich…).

Kategorien: Einkaufserlebnisse | 4 Kommentare

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