Monatsarchiv: Januar 2015

Unvorbereitet

Gestern beim Einkaufen im Bioladen hat sich mal wieder gezeigt, das man immer vorbereitet sein sollte – auch auf das unvorbereitete. Eigentlich wollte ich ein Glas Sauerkraut kaufen. Das war ausverkauft, es gab nur Kraut in diesen Alubeuteln. Die wollte ich nicht. Die Verkäuferin, die ich gefragt hatte, weil ich das Sauerkraut insgesamt nicht gefunden hatte, meinte dann „wir vekraufen auch frisches, loses Sauerkraut. Da kann ich Ihnen die gewünschte Menge abfüllen“. Ja klasse! Wenn ich eine Dose dabei gehabt hätte… hatte ich aber nicht. Also fahre ich Mittwoch noch einmal hin (ist auf dem Rückweg von der Arbeit kein Umweg, nur ein anderer Weg) und kaufe verpackungsarmes Sauerkraut für unsere Hotdogs 😉

Kategorien: Einkaufserlebnisse, Verhaltensänderungen | 3 Kommentare

Gemüsebeutelsichtung

Heute war ich nach längerem mal wieder in meinem Lieblings-Bioladen einkaufen. Ihr könnt euch meine Freude vorstellen, als ich das hier erblickte:

2015-01-26 15.45.00

Gemüsebeutel in freier Wildbahn!!Es sind die Take5 Beutel, von denen ich hier schon einmal berichtet habe.

Das tollste war jedoch, als ich mit meinen Onya-Beuteln zur Kasse kam und mich die Verkäuferin fragte „was wiegen die denn?“. Ich muss so ungläubig geguckt haben dass sie die Frage in Richtung ihrer Kollegin wiederholte. Ich sagte so etwas wie „weniger als die, die sie verkaufen“. Dort wurde doch tatsächlich Tara berücksichtigt! Ist ja an sich auch völlig richtig und korrekt, nur bin ich das als „Exot“ mit meinen Beuteln nicht gewöhnt. Sie einigten sich auf eine Grammzahl und waren sich auch einig, das meine Beutel praktischer waren, weil sie da besser sehen konnten, was drin ist. Total super!

2015-01-26 16.37.17

Gekauft habe ich heute Möhren, Tomaten und Paprika sowie ein Gersterbrot. Alles kam in meine Beutel bzw. die Paprika kamen lose zur Kasse. Die Kartoffeln, die ihr auf dem Bild seht, sind schon so abgepackt. ABER: neben den Kartoffelkisten steht eine Sammelkiste für die benutzten Kartoffelbeutel, sie werden also wieder benutzt und damit fällt jedenfalls kein Einwegabfall an. Dank des Zugbandes am Beutel lässt sich dieser auch leicht öffnen, so das man nichts kaputt macht.

Kategorien: Einkaufserlebnisse, Produktinfos und -entdeckungen | 5 Kommentare

Wurst ohne Plastik

Heute auf dem Bauernmarkt habe ich einen ganz kleinen Stand mit schlesischen Wurstspezialitäten entdeckt. Es gibt dort zwar „nur“ Streichwurst, aber immerhin. Ich kaufte zwei Stückchen, der Verkäufer schlug es jeweils in ein Stück Papier ein. Bevor er weiter machen konnte, sagte ich „ich nehm es so, bitte keine Tüte“. Er fragte noch einmal nach „wirklich keine Tüte?“, ich verneinte und nahm die Wurstpäckchen und packte sie in meinem Korb. Das Papier hat total dicht gehalten, nichts war duchgefettet, obwohl es noch eine Weile im Auto lag. Ich habe Wurst ohne Plastik gekauft *freu*!

Kategorien: Einkaufserlebnisse | Hinterlasse einen Kommentar

Jahresmotto?

An verschiedenen Stellen habe ich davon gelesen, das man sein Jahr unter ein bestimmtes Motto oder ein bestimmtes Wort stellt. Die Idee finde ich gut! Erst kam mir in den Sinn „Use it up“, aber das mache ich in Bezug auf meine Hobbymaterialien ohnehin schon seit zwei Jahren. Dann dachte ich an irgendwas mit „Verschlanken“, weil das für meine Vorhaben sowohl für meine Person als auch meine Habseligkeiten passt. So richtig Slogan-Qualität hat es aber nicht finde ich… Daher denke ich noch ein bißchen darüber nach und lasse es Euch wissen, wenn ich ein Motto habe. Habt Ihr ein Jahresmotto?

ETA: Use it up bzw. use what you have ist mir einfach immer wieder in den Kopf gekommen, daher wird dies mein Jahresmotto werden. Es passt zu so vielem: Ich möchte verbrauchen, was ich habe. Ich möchte vor einem „notwendigen“ Einkauf erst einmal überlegen, ob ich nicht etwas anderes habe, was auch geht oder ob ich den Gegenstand nicht selber machen kann. Das gilt für Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs.

Kategorien: Nachdenkliches | 3 Kommentare

Spenden an soziale Einrichtungen

Aus den Kommentaren zu meinem Freecycle Beitrag und auch an andere Stelle habe ich oft gehört, das euch eure Zeit zu schade ist fürs Verkaufen und ihr lieber spendet. Das ist grundsätzlich toll! Wir haben hier am Ort seit kurzem auch ein Sozialkaufhaus und ich würde auch gerne manchese einfach hinbringen. Allerdings hat mir eine Bekannte erzählt (und die hat es direkt vom Sozialkaufhaus), dass dort z.b. zwar alles angenommen wird, dann aber radiakal aussortiert wird und vieles auf dem Müll landet. Tupperware z.b. wird wegeschmissen ! Begründung: „wer weiß, was da drin war!“. Ja genau. Und wer weiß, wer die Kleidung anhatte und das Buch gelesen hat und die Schuhe getragen hat. Ich verstehe das nicht  und ich will nicht, das meine Sachen weggeworfen werden, wenn ich sie noch hätte verkaufen können oder zumindest so hätte verschenken könnte, das sie auch wirklich jemand gebrauchen kann.

Kategorien: Uncategorized | 3 Kommentare

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