Jeder kann etwas tun – auch kleine Dinge zählen!!

Angeregt von einer Unterhaltung auf Facebook möchte ich meine Gedanken auch mit euch teilen. Ich denke oft, das meine Bemühungen, weniger Müll zu produzieren, so wenig wirkungsvoll sind. Was macht es für einen Unterschied, ob ich die Milch in Pfandflaschen kaufe oder mein Brot in einen Baumwollbeutel tue? Manchmal kommen diese Gedanken noch, aber immer weniger. Es ist wie alles eine Gewöhnungssache und vor allem trägt mich folgender Gedanke: Stellt euch einmal vor, jeder würde pro Einkauf nur einen oder zwei Gemüsebeutel liegen lassen und stattdessen einen Baumwollbeutel nehmen (oder für z.B. Bananen ganz darauf verzichten). Das wären auf die gesamte Menschheit gesehen unglaublich viele eingesparte Tüten und Beutel! Es stimmt eben NICHT, das es keinen Unterschied macht. Und so habe ich mich heute bei meinem Edeka Einkauf, bei dem auch Nudeln in Tüten und TK-Brötchen in Tüten dabei waren, trotzdem gut gefühlt, denn mein Brot steckte in eine Baumwolleinkaufstasche und Zwiebeln und Kartoffeln waren friedlich in ihren eigenen Netzbeuteln neben der Biomilch in der Pfandflasche. Ich habe heute ganz ohne Anstrengung also zwei Tetrapaks, zwei Plastiktütchen und einne Papier-Plastikbeutel eingespart. Das ist eine Menge finde ich! Ach ja, und an der Aufschnitttheke habe ich die Verkäuferin gebeten, die verschiedenen Sorten nach dem Abwiegen alles in ein Stück Papier zu verpacken. Hat sie auch ohne Probleme gemacht. Zwar immer noch nicht ohne Müll, aber mit weniger. Und das ist ja mein Ziel!

 

Kategorien: Einkaufserlebnisse, Nachdenkliches | 11 Kommentare

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11 Gedanken zu „Jeder kann etwas tun – auch kleine Dinge zählen!!

  1. Hallo Katja!

    Das mit der Wurst ist eine gute Idee für alle, die gerne mit der eigenen Dose einkaufen wollen, es aber abgelehnt wird. Da können sie nämlich wirklich nichts dagegen sagen, wenn man alles in ein Papier verpackt haben möchte. Zu Hause kann man es dann ja aufteilen wenn man möchte.

    lg
    Maria

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  2. Petra Eckerlein

    Hallo Katja, ich bin genau deiner Meinung, ich habe 2013 angefangen „umzudenken“ und umweltbewußter und resourcenschonender einzukaufen. All diese Änderungen habe ich in eine Tabelle eingetragen. Was habe ich umgestellt und wie und was möchte ich noch umstellen … wenn ich da einen Blick reinwerfe, dann ist es erstaunlich was ich doch schon alles reduzieren und umstellen konnte. Jeder kleinste Schritt zählt und ist in die richtige Richtung. Wenn wir alle denken würden, dass unsere kleinen Veränderungen nichts brächten, dann würden wir alle weiter machen wie bisher … uns von großen Konzernen und Geldgebern vorschreiben lassen was wir essen und wo wir kaufen. Ich denke aber, dass es schon wesentlich mehr Menschen gibt die der Zukunft beunruhigt entgegenschauen, weil sie einfach merken, dass das was der Mensch hier treibt nicht zukunftsorientiert ist … abgesehen davon ist es MIR wichtig zu wissen, dass ICH für mich und die Zukunft meiner Familie das tue was richtig ist und nicht die Augen verschließe. Ich missioniere nicht, aber ich erwähne meine Umstellungen, anderen meine Lebensweise aufzudrängen wäre wenig sinnvoll, jeder muss selbst merken was im Argen ist. Was mich so wütend macht ist die Tatsache, dass WIR – die Verbraucher, so viel Macht haben, indem wir vorgeben was wir kaufen und was nicht. Wir könnten die Großen dazu zwingen Dinge in ihr Sortiment aufzunehmen und andere wegzulassen, wenn wir uns nur zusammenschließen würden – aber was uns schwächt ist die Bequemlichkeit und die „Geiz ist geil“ Mentalität, welche uns die Werbung vorlebt. Ich möchte nun hier keinen Diskussion vom Zaun brechen wer sich Bio lesiten kann und wer nicht … aber es kaufen auch Leute ungesunde Lebensmittel und werfen die Hälfte davon weg, für den Preis hätten sie auch weniger, aber als Bio kaufen können. Klar ist Bio und Regional teuerer, aber wir geben soviel Geld für Nonsens aus, sind gesunde Lebensmittel nicht wichtiger, als das neueste Smartphone und die neusten Apps als Gadgets? Man muss leider nur auch bei BIO aufpassen, dass man sich nicht über den Tisch ziehen lässt, aber da finde ich das Internet eine hervorragende Erfindung, welche uns alle Wege zur Information, zur Recherche und zum Finden von Gleichgesinnten und zur Verbreitung von Informationen „wo man was, wie bekommt“ eröffnet …. Jeder Veränderung zählt Lasst es uns angehen!

    Liebe Grüße
    Petra

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    • Hallo Petra, hallo Katja.
      Der Bericht und der Kommentar sprechen mir deutlich aus der Seele.
      Ich komme aus dem technischen Bereich und habe dort irgendwann mal angefangen zu überlegen wie man alte PC und Laptops weiter verwenden kann und es trotzdem sicher im Internet ist.
      Ich treffe immer wieder auf Ignoranz – gerade bei meinem Mitbewerbern- gegenüber meiner Einstellung, dass ist nicht immer einfach, aber langsam habe ich mich daran gewöhnt, gegen den Strom zu schwimmen. Über jeden den ich überzeugt habe, bin ich sehr froh…
      Und ihr habt Recht, es muss nicht immer das teuerste Smartphone sein und auch nicht der schnellste PC – es kommt halt auch darauf an, was man (oder Frau) damit macht.
      LG
      André alias sneakyx

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  3. ALso die Wende ist ganz extrem zu spüren wie ich finde. Ich arbeite in einem großen Supermarkt und wir stellen momentan so viel auf Bio und Vegan um. Und auch Müsli „lose“ zu verkaufen, sprich „Der Kunde füllt es sich selber ab“ ist bereits ein Thema und wird, wenn alles gut geht, umgesetzt. Und mein Chef war auch von der Idee Bambuszahnbürsten ins Sortiment aufzunehmen ganz angetan. Und ich muss nochmal betonen, es ist ein ganz normaler Edeka in dem ich arbeite und das soll schon was heißen. Ich finde das toll, dass so viele Menschen allmählich umdenken. Und ich sehe das auch nicht mehr so kritisch, wenn ich mal ein Teil in Plastik einkaufe, solange ich es nicht ständig tue. Das meiste mache ich auch wirklich selbst , aber meine vegetarische Wurst gibts auch nu in Plastik udn die gönne ich mir alle 3-4 Wochen mal. Liebe Grüße

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    • Wow das ist ja toll zu hören! Ich habe auch gehört, da dm jetzt eigene Bio-Artikel rausbringen will, soll alnatura sich in Gesprächen mit edeka befinden. Auch wenn das nicht weniger Abfall ist, so finde ich doch die Tatsache, Biolebensmittel im normalen Supermarkt zu bekommen, supergenial!

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  4. Hallo Katja,

    ich habe eben erst entdeckt, dass du auch einen Blog hast 🙂
    Ich glaube, wenn man anfangen würde eine Strichliste zu führen, ergäbe das schnell eine imposante Zahl an eingesparten Verpackungen.
    Ich experimentierte gerade auch viel herum und es ist schön, dass sich in diesem Bereich so viel tut und man immer mehr Gleichgesinnte trifft.

    Bin gespannt auf mehr von dir …

    Frohe und nachhaltige Ostern

    Sylvia

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  5. es ist mir ein großes Rätsel warum nicht mehr Menschen mit Baumwolltaschen einkaufen gehen – zusammen gerollt brauchen die kaum Platz. Es tragt sich auch viel angenehmer (schneidet nicht ein) und ist viel stabiler.
    Jeder kleine Schritt zählt !! Absolut !!

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  6. Hi Alle,
    auch wir haben manchmal das Gefühl, was bringts wenn man zu Hause alle Müsli, Mehle u.ä. aus dem Plastik auspackt, um dann in unsere Glasbehälter füllen. Doch wir haben es geschafft, in einem 2 Personen Haushalt weniger als 60l Hausmüll zu produzieren, innerhalb eines Jahres! Der Grossteil wird bei uns kompostiert, und der Rest kommt in den gelben Sack….Ich denke es ist gut mit einem guten Beispiel voranzugehen, und den Menschen zu zeigen, wie man drastisch seine Kaufstrukturen und -verhalten verändern kann, um somit Müll zu reduzieren.

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  7. Das ist die richtige Einstellung! Im Namen aller sage ich: Danke für die ermunternden Worte! 🙂

    Dass es eben doch etwas bringt, selbst wenn nur ich Müllvermeidung durchziehen würde, zeigt mir folgender Gedanke: Wenn ich es nicht tun würde, fiele ja eine weitere halbe Tonne Müll im Jahr an. Und das ist auf jeden Fall eine ganze Menge!

    Alles Liebe,
    Philipp

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