Konsequenz oder Toleranz?

Ich war heute  mit meinem Mann einkaufen. Wir gehen gerne Lebensmittel einkaufen und stöbern auch gerne mal durch Supermärkte. Heute brauchten wir auch wirklich etwas, sind also nicht nur zum Spaß losgezogen. Und da beginnt mein Dilemma… Einige der Dinge, die er in den Einkaufswagen gelegt hat, waren nicht unverpackt und hätten auch im Bioladen ohne Verpackung gekauft werden können (Käse). Einige der Dinge, die ich gekauft habe, hätten ebenso an anderer Stelle ohne Verpackung gekauft werden können (Gemüsezwiebeln, Paprika). Aber will ich am Ostersamstag durch weitere drei Läden laufen? Nein.. Ich bin bei uns hauptsächlich fürs Einkaufen zuständig. Mein Mann teilt meine Bemühungen, Müll zu vermeiden, aber er ist nicht ganz so enthusiastisch wie ich. Und ich möchte auch beim Einkaufen nicht ständig „Nein“ sagen, wie wenn man einem Kind die Süßigkeiten verweigert. Ich suche noch das Mittelmaß.

Ich glaube, das Geheimnis bleibt nach wie vor die bessere Planung. Ich hätte mir auch ein paar Tage vorher überlegen können, was ich brauche. Dann hätten wir gar nicht losgemusst oder es wäre eben nur der Käse gewesen. Oder wir hätten einen „Einkaufsbummel“ durch einen Biosupermarkt gemacht.

Das positive: die Gurken waren ohne Hülle, beim Joghurt haben wir uns für das Pfandglas entschieden und insgesamt hält sich der „Schaden“ in Grenzen.

Kategorien: Nachdenkliches | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Konsequenz oder Toleranz?

  1. Ich muss gestehen, ich finde das nicht schlimm. Manchmal habe ich das Gefühl, dass in bestimmten Kreisen ein „Ich bin besser, perfekter als Du“ und „nur der perfekte Weg ist der richtige“ sich verstärkt. So ein Perfektionismus um des Perfektionismus willen. Eine „Ich bin besser als Du“-Mentalität. Ganz schlimm ist das in manchen Facebook-Gruppen.
    Kein Mensch will ausgerechnet an Ostern durch drei Läden laufen. Kein Mensch kann immer alles planen. Wenn wir anfangen, uns verrückt zu machen, dann hilft das keinem. Freu Dich, dass Ostern ist. Freu Dich über das, was im Supermarkt möglich war.

    Frohe Ostern! 🙂

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  2. Hallo Katja,

    die Gedanken kenne ich!

    Meiner Erfahrung nach hilft Planung tatsächlich viel. Manchmal kommt aber eben etwas dazwischen.

    Wenn es nicht essentiell ist, verzichte ich lieber auf das Lebensmittel, als es in Plastik zu kaufen.

    Und zwecks Ehemann: Dein Vorleben hat ja schon einiges bewirkt! Aber so eine Umstellung braucht eben Zeit. Und wir leben nun mal in einer Plastikgesellschaft. Das hinterlässt Spuren!

    Gruß,
    Philipp

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