Monatsarchiv: Mai 2015

Entdeckungen

Ich habe durch Zufall einen kleinen Markt entdeckt der zu meinem Entzücken auch noch nachmittags stattfindet!! Dort gibt es einen großen Tomatenhändler mit Tomaten aus meiner unmittelbaren Nachbarschaft, eine Schafskäsestand und einen Geflügelstand. Der Schafskäse wird mir gerne in eine mitgebrachte Dose verpackt wurde mir auf Nachfrage versichert, das würden viele Kunden so machen. Musik in meinen Ohren!!

Und der Geflügelstand verkauft Fleisch und Wurst aus eigener Aufzucht und Produktion. Das Geflügel wird ohne Antibiotika und im Offenstall gehalten. Ich bin so Happy!! An dem Stand war viel los, so das ich nicht nachfragen konnte, wie sie zu Dosen stehen, aber selbst wenn sie es ablehnen ist mir die Quelle super sympathisch und ich werde da zukünftig einkaufen. Denn es ist immer noch zigmal besser als abgepacktes Geflügel aus dem Supermarkt zu kaufen. Ich freu mich so, alternative Einkaufsmöglichkeiten für Geflügel und Schafskäse gefunden zu haben, denn diese Lebensmittel habe ich bislang immer noch verpackt gekauft.

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Dies ist mein letzter Lidl Einkauf, salzige Mandeln und Cashews ohne jegliche Verpackung.

Kategorien: Einkaufserlebnisse, Plastik- bzw. Müllfreier Ersatz | Ein Kommentar

Markterfolge

Der Markt, der Samstags bei uns stattfindet, ist ein Bauernmarkt. Dort dürfen nur Erzeuger verkaufen, man ist also sicher vor Ständen, die die Ware vom Großmarkt teuer weiter verkaufen. Die Auswahl ist natürlich kleiner, aber es gibt eigentlich alles, was man so braucht. Es gibt:

  • 2x Gemüsebauern, die auch Brot verkaufen aus ihren Hofläden
  • Käsestand (mit Käse von Wasserbüffeln!)
  • Eier
  • Imker (Honig aus der Region), der Honig im Pfandglas verkauft
  • ein Apfelhof/Obsthof aus der Region
  • gerächerte Lachsforellen

An einem Samstag bin ich einmal rumgegangen und habe am Käsestand und Forellenstand gefragt, ob man mir meine Ware auch in eine mitgebrachte Dose verpacken würde. Beide sagten fast das Gleiche… nämlich: „Ich darf das nicht, aber ich mache es gerne!“. Die Betreiberin des Forellenstandes meinte noch, dass sie auch schon mal einen Behälter abgelehnt hat, wenn der ihr zu unsauber vorkam, es ansonsten aber kein Problem sei.

Eine Woche später machte ich mich dann auf…. gut vorbereitet:

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Und nach meinem Einkauf sah das dann so aus:

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Bei dem Forellenstand kauften wir zwei verschiedene geräuchterte Stücke Lachsforelle sowie einen Feinkostsalat mit Gurke und Zwiebeln. Beim Käsestand pikante Frischkäsecreme und Käse. Der Camembert war schon so eingepackt, daher hat der eine Verpackung.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, so einzukaufen. Und das Wegräumen ging ratzfatz (wenn ich es nicht noch hätte fotografieren wollen  😉 )

Kategorien: Einkaufserlebnisse | 6 Kommentare

Unverpackt einkaufen geht (fast) überall

Mit leuchtenden Augen lese ich jeden kleinen Beitrag und jede Meldung, bei der es darum geht, dass ein neuer Laden aufmacht, der das Unverpackt-Konzept umsetzt. Aber es ist auch sehr spannend, zu versuchen, in einem „normalen“ Einkaufsumfeld auf Verpackung zu verzichten. Jeder kleine Erfolg motiviert mich, weiter zu machen. Ich habe daher die Erfolge der letzten beiden Wochen einmal in Bildern festgehalten.

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In meinem Bioladen gibt es lose Oliven, und man überhaupt kein Problem damit, diese in mein mitgebrachtes Glas zu verpacken. Der Bon und ein Stück Tesafilm muss trotzdem sein, aber den gäbe es ja ohnehin. Den Einwegkunststoffbecher (der dazu noch meistens nicht dicht ist) habe ich jedoch eingespart und konnte meine Oliven zuhause gleich in den Kühlschrank stellen.

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Bei Lidl (!!) gibt es lose salzige Mandeln und ungewürzte Cashewnüsse. Ich habe sie mir dort einfach in mein mitgebrachtes Säckchen gefüllt anstatt in die bereitliegenden Plastiktüten. An der Kasse dann folgende Szene: Die Verkäuferin greift sich den Beutel (ich hatte ihn leicht geöffnet gelassen, damit sie sieht, was drin ist) und stockt. Zuckt, greift nach rechts zu der Rolle Plastikbeutel, will einen abrollen… ich: „Nein! Keinen Beutel – den möchte ich doch gerade vermeiden“. Sie sieht mich an und sagt: „Aber wenn ich das jetzt wiege, dann müssen Sie doch das Gewicht von dem Beutel mitbezahlen“. Ich danke ihr für den netten Gedanken und sage, dass das nichts macht. Sie ergänzt dann noch „Ich hätte es Ihnen danach auch wieder in den Beutel gefüllt“. Ich fand das nett und absurd zugleich.

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Bei Edeka die losen Champignons einfach in den Beutel gefüllt (genau wie die Kirschtomaten, die aber ohne Bild). Entgegen der Aussage des Chefs vor einiger Zeit hat bislang noch keiner irgendetwas gesagt.

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Das ist Kräutertee. Wir waren in unserem Laden und mein Mann sagte, dass ich vom Einkaufen doch bitte Anis-Fenchel-Kümmel-Tee mitbringen möge, da er Magenschmerzen habe. Ich wollte ja nun auf keinen Fall Teebeutel oder verpackten Tee. Also habe ich ihn schnell unsere Brotdose auswaschen geschickt (was anderes hatten wir nicht da) und ich bin die 150 Meter zum Teeladen gegangen. Ohne mit der Wimper zu zucken wurde mir der Tee nach dem Abwiegen da hinein gefüllt.

Fazit: Man muss es nur einfach machen! Bislang hat niemand etwas negatives zu mir gesagt oder mir das Gefühl gegeben, ich sei „komisch“ oder „anders“. Meine Behälter und Beutel wurden ganz normal behandelt, und das in ganz normalen Einkaufsumgebungen. Ich bin ein bißchen stolz und es hat vor allem gezeigt, dass alles eine Frage der Gewohnheit ist. Man muss nur manchmal um die Ecke denken!

Kategorien: Einkaufserlebnisse, Verhaltensänderungen | 5 Kommentare

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