Monatsarchiv: März 2017

Verpackungsfreie Hefe

Bei LoLa in Hannover gibt es jetzt lose Frischhefe zu kaufen! Wusstet Ihr, dass man frische Hefe ganz super einfrieren kann? Sie verliert nichts von ihrer Triebkraft und so kann man Verschwendung entgegen wirken und auch spontanen Backanfällen nachgeben. Entweder man taut die Hefe im Kühlschrank auf oder man löst sie in handwarmem Wasser auf und schon kann gebacken werden.

Ich habe mir ein größeres Stück mitgenommen und in „handelsübliche“ Mengen geschnitten. Ein Hefewürfel hat 42g und daher habe ich 20g Stücke gemacht und kann so immer die im Rezept genannte Menge entnehmen.

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Brot backen

Ich backe sehr gerne und leider nicht oft genug mein Brot selber. Am Anfang mochte nur ich es (bzw. habe es gegessen, auch wenn es nicht perfekt war) aber mittlerweile isst auch mein Mann die meisten meiner Kreationen. Das komplizierteste ist für mich das Zeitmanagment, da die meisten guten Brote einfach lange brauchen. Mehrere Gehzyklen zum Beispiel – das geht nur am Sonntag, da ich ansonsten gar nicht lange genug im wachen Zustand zu Hause bin. Eine Superausnahme ist dieses Brot, das ich sehr gerne backe. Es hat überhaupt keine Gehzeit und wird in den KALTEN Ofen geschoben. Das kann man wirklich auch noch um 18.00 Uhr ansetzen und in den Ofen schieben. Es werden einfach nur die Zutaten zusammen gerührt und los geht es!

Zutaten:

  • 500g Vollkornmehl (Sorte nach Wunsch, am besten frisch gemahlen. Roggenanteil nicht mehr als 1/3!)
  • 450ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe (42g) oder 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 EL Honig oder Zucker
  • 2 EL Essig
  • 1,5 TL Salz
  • 150g Körner (Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia – was ihr mögt!)
  • Fett für die Form

Alle Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren – der Teig ist recht weich, ähnlich wie fester Kuchenteig. Dann in eine gefettete Kastenvorm (meine ist 23cm lang und das Brot hat eine perfekte Größe – bei größeren Formen könnte es etwas flach werden oder ihr macht die 1,5fache Menge!) geben und in den kalten Backofen stellen. Ofen auf 180° – 200° Grad einstellen und ca. 1 Stunde backen.

Weitere Informationen zu Hefe und deren Herstellung findet ihr in meinem Beitrag hier und zu Essig hier. Und jetzt viel Spaß beim Backen falls ihr Lust bekommen hat, auch einmal Euer Brot selbst zu machen!

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Zerowaste Fail beim Käsekauf..

…. und dann auch noch im Bioladen!! Ich habe heute meinen üblichen Einkauf im Bioladen gemacht (vor lauter Ärger habe ich ganz vergessen, ein Foto zumachen…). Müll habe ich heute nur die Folie um das TK-Hackfleisch von einem Hof hier aus der Gegend gehabt. Obst und Gemüse in meinen Beuteln, Milch und Joghurt im Pfandglas, Eier in meinen mitgebrachten Behälter. Dann wanderte ich weiter zur Käsetheke. Dort zückte ich meine Dose (das ist dort kein Problem). Ich wollte ein Stück von einer Frischkäserolle. Als die Verkäuferin ein Stück Papier von der Rolle abriss fragte ich, ob sie es nicht ohne was in meine Dose tun könnte. Die Antwort war verständlich  -sie sagte das sei zu schmierig und würde ihr die Waage verschmutzen. Ok, also wiegen, einwickeln und in meine Dose legen. Das gleiche tat sie mit den nächsten beiden Käsestücken (auch wenn die nicht klebrig waren), aber ich habe nichts gesagt. Dachte so bei mir „na ja, Papier ist auch Müll, aber alles geht eben nicht immer“.

Zuhause dann die böse Überraschung: das ist kein Papier sondern PLASTIK. Was soll denn das bitte? Ich kenne aus Bioläden nur Papier oder Papier mit einer sehr dünnen Folienschicht  -aber doch nicht sowas! Da hilft auch der Aufdruck „recyclefähig“ nicht, denn wir wissen ja alle, dass nur sehr wenig wirklich recycled wird!

Fazit: so leid es mir tut, aber Käse kaufe ich ab jetzt woanders. Und denen mitteilen, dass ich die Lösung suboptimal finde, werde ich auch… Mal abgesehen davon, dass wirklich jeder Käse dort in Frischhaltefolie eingewickelt war in der Auslage. Das muss doch auch anders gehen, oder??

 

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