Monatsarchiv: Juli 2017

Besuch beim Veedelskrämer in Köln

Im Mai war ich mit meiner Mama ein Wochenende in Köln. Und natürlich habe ich dort als Programmpunkt den Besuch eines Unverpackt-Ladens gehabt. Es gibt in Köln ja zwei – Tante Olga und den Veedelskrämer. Da der zweite für uns besser zu erreichen war, haben wir ihn besucht.

Es war wirklich superschön dort und ich bin immer wieder überrascht und begeistert, wie unterschiedlich die Sortimente der verschiedenen Läden so sind. Dort bekam ich z.B. hellen Basmatireis, Gabelmakkaroni und loses Knuspermüsli. Meine Mama – obwohl selbst nicht ZeroWaste – war auch sehr interessiert und hat sich alles angeschaut. Sie war es auch, die etwas entdeckt, von dem ich noch nicht mal wusste, dass es das überhaupt in Großgebinden gibt: Paradiescremepulver (also nicht die echte, aber sowas in Bio). Leider hatte ich nur Beutelchen dabei und kein Glas, sonst hätte ich mir das auch mitgenommen. Meine Souvenirs sind heutzutage eben so spannende Dinge wie Nudeln und Basmatireis 🙂

Ich habe mir dann dort noch ein Sonnenglas gekauft  -das ist vielleicht klasse. Ein Einmachglas mit Solarzelle auf dem Deckel. Es lädt sich tagsüber auf und abends kann man dann gemütliches Licht genießen. In das Glas kann man noch Deko nach dem eigenen Geschmack geben.

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Liebe Versandhändler: was soll der Quatsch???

Ich könnte mich ja ständig aufregen darüber, was der Menschheit so an neuen Quellen für den Einsatz von unnötigem Plastik einfällt. Da freut sich die Öffentlichkeit, dass es sich endlich immer mehr durchsetzt, dass Leute einen Beutel mit zum Einkaufen nehmen und der Verbrauch an Plastiktüten zurück geht. Gleichzeitig werden an einer neuen Stelle irrsinnige Mengen von neuem Plastik eingesetzt… Jahrzentelang bekam man „ein Paket“ oder „Pakete“. Heute kriegt man Plastiktüten geliefert. Ich sehe das täglich, wenn ich die Pakete von unserem onlineshop zur Post bringe. Fast niemand mehr bekommt einen Pappkarton … alle kriegen nur noch schlabberige, unförmige, zugeklebte Tüten. Ich verstehe es nicht. Mir ist klar, dass dies Platz und Gewicht einspart. Aber um welchen Preis? Es wird Plastikmüll produziert wo es nicht nötig wäre. Zumal die Klamotten da drin bestimmt nicht sehr ansehnlich sind nach dem Versand, so wie die Tüten meist aussehen. Und wenn die Kunden es zurück schicken, dann können sie zusehen, wie sie es verpackt bekommen. Denn wenn man die Tüte einmal aufhat dann ist sie in der Regel kaputt und kann nicht einfach wieder zugeklebt werden (so erlebt bei den Tshirts, die mein Mann sich bestellt hat). Das ist bei einem Paket einfacher, da braucht man höchstens Klebeband. Und auch wenn bei vielen Verbrauchern der Versandkarton auch letztendlich im Müll landet – so wenigstens im Papiermüll, wo die Recyclingquote ja um einiges besser als bei Plastik, das ohnehin nur verbrannt wird. Von den ganzen Kartons, die für ebay oder Geschenke einen zweiten Verwendungszweck finden mal ganz abgesehen.

Es ist daher nicht sehr weit her mit dem Umweltgedanken bei den Firmen, so sehr sie uns auch anderes glauben lassen wollen.

 

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