Archiv des Autors: KatjaMant

Warum gibt es nicht mehr Produkte in Pfandgläsern?

Diese Frage stelle ich mir sehr oft. In meinem Einkaufsumfeld bekomme ich Milch, Joghurt, Schlagsahne, Honig, Quark (sehr selten) und Essig (die denree Eigenmarke von Denns Bio). Das war es dann auch schon. Bei allen diesen Pfandgläsern ist zu wissen, dass ausschließlich die Gläser wieder verwendet werden, die Deckel werden recycled aber nicht erneut verwendet.

Ich habe mich daher an zwei Hersteller von leckeren Brotaufstrichen und anderen Leckereien gewandt und sehr nette und aufschlußreiche Antworten erhalten. Hier die Antwort von Zwergenwiese:

Die Firma ZWERGENWIESE gehörte 1976  zu den Gründungsmitgliedern der AFA (Arbeitsgemeinschaft für Abfallvermeidung) und war somit der Mitinitiator des Mehrwegsystems. Wir hatten in den vergangenen Jahren gemeinsam mit unseren Mitbewerbern allergrößte Anstrengungen unternommen, um ein funktionierendes Mehrwegsystem für den Naturkostmarkt bundesweit zu installieren. Dieses Bemühen ist leider Ende 1998 gescheitert und alle Partner des Mehrwegsystems haben sich für das bundesweit bereits existierende und auch gut funktionierende Glasrecycling  entschieden.

Wir betrachten diese Entwicklung mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn einerseits gehörte es zu den Idealen der Naturkosthersteller andere und ökologisch sinnvollere Wege zu beschreiten, aber anderseits macht es wenig Sinn, leere Gläser quer durch Deutschland zu transportieren, mit einem enormen Einsatz von Chemie wieder zu säubern und dann wieder quer durchs Land zu den einzelnen Herstellern zu fahren. Es gab nur zwei Spülstellen in Deutschland und es ist darüber hinaus auch so wenig leeres Glas vom Endverbraucher zurückgegeben worden, dass die Einrichtung weiterer Spülstellen finanziell nicht möglich war und auch gleichzeitig die gesetzlich vorgeschriebenen Rücklaufquoten nicht erfüllt wurden.

Da ist es durchaus ökologisch sinnvoll, das regional und bundesweit existierende Recycling zu nutzen und die Glasscherben einer neuen Einschmelzung bei den Glashütten zuzuführen, denn das Schmelzen von Altglas schont Naturreserven und benötigt weniger Energie als eine Schmelze aus Quarzsand.

Aber, das muss hier auch deutlich gesagt werden: Es gibt unseres Wissens keine Ökobilanz, die diese beiden Varianten miteinander vergleicht und in beiden Fällen wird der Deckel des Glases einer stofflichen Verwertung zugeführt.

Die Glasverpackung für ein Lebensmittel  halten wir für die ökologisch sinnvollste Verpackung und werden auch in Zukunft diese Verpackungsform beibehalten.

Unsere Gläser eignen sich auch prima zur Aufbewahrung von Gewürzen, Nüssen oder ähnlichem. Viele unserer Kunden nutzen sie auch für Eingekochtes, Aufstriche, Chutneys oder für Dekozwecke. Sie können die Gläser für sich verwenden oder in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis weiterreichen.

Wir versichern Ihnen, dass unsere ZWERGENWIESE Produkte mit viel Liebe entwickelt wurden, dass wir diese Produkte in unserem Hause nach guter handwerklicher Kunst mit Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt herstellen und unsere MitarbeiterInnen täglich Freude und Engagement aufbringen, um unsere Kunden zufrieden zu stellen.

Und hier die Antwort von Rapunzel:

Vielen Dank für Ihre Nachricht und für Ihre Frage. Ich kann gut nachvollziehen, dass Sie sich ein Mehrwegsystem für die anfallenden Gläser wünschen. Wir bei Rapunzel haben uns tatsächlich auch schon mit Pfand anstatt Recycling befasst. Gerne nehme ich Sie mit auf eine kleine Zeitreise: Rapunzel und andere Bio Hersteller hatten etwa Anfang der Neunziger Jahre die Idee eines Bioladen-eigenen-Pfandsystems. Es hieß AFA, Acht für Alle (8 Mehrweggläser/Glasgrößen, die alle Hersteller verwendeten). Es gab zu diesem Zeitpunkt 3 Spülstellen in Deutschland, bei Allos (bei Münster), Bruno Fischer (Raum Köln) und bei Rapunzel im Allgäu.

Zu dieser Zeit gab es nur Pfand zwischen Endverbraucherkunden und Läden – nicht zum Hersteller wie dies ja in einem richtigen Mehrwegsystem ist. Es gab auch keine Transportkisten, es fehlte an vielem. Der hohe Anteil z.T. so schmutziger, angeschlagener, noch nicht mal vorgespülter Gläser, die wir per Hand aussortierten und gleich im Altglas entsorgen mussten war sehr hoch. Wir dachten, dass Biokunden das Mehrwegsystem unterstützen und wenigstens einigermaßen saubere Gläser zurückgeben…

Zurück zum AFA Projekt: Ein Hauptgrund für das Scheitern des Mehrwegsystems AFA lag in den Spülstellen. Spülstelle bedeutet ja nicht nur eine Gewerbespülmaschine, sondern ist technisch sehr aufwändig, braucht Personal und die notwendige Logistik, nicht zu vergessen eine eigene Buchhaltung, wer wann wie viele Gläser in den Pool hinein gibt und wieder aus dem Pool heraus nimmt etc. Abgesehen von der Produktsicherheit, sprich, wie oft kann man ein Glas spülen und wieder einsetzen.

Rapunzel hat lange durchgehalten und die letzte verbliebene Spülstelle in Deutschland betrieben bis auch wir dann entschieden, das Projekt zu beenden und nicht mehr zu spülen, weil es keinen Sinn macht, schmutzige Gläser von Kiel ins Allgäu zu fahren, dort zu spülen, nach Italien zu fahren um sie befüllen zu lassen (z.B. bei Tomatensaucen), um sie dann wieder in einem Naturkostladen in Norddeutschland zu verkaufen.

Mittlerweile gibt es unabhängige Untersuchungen und Bilanzen, die nachweisen, dass Pfand- und Mehrweg-Systeme nur auf regionaler Ebene auch ökologisch sind. Dazu zählen z.B. Molkereiprodukte. Bitte führen Sie die nicht benötigten gespülten Rapunzel Gläser mit gutem Gewissen dem Altglas-Recycling zu. Wenn Sie wieder eine Frage oder eine Anregung zu unseren Produkten haben, melden Sie sich. Wir sind gerne für Sie da!

Danke an Rapunzel und Zwergenwiese für die prompte und freundlich sowie aufschlussreiche Antwort!

Also bleibt es dabei, dass Glas für mich die bessere Alternative zu Dose oder PET bleibt. Wie handhabt ihr das?

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Neues Jahr – Neues Glück?

2017-12-17 09.39.17

Mein Blog lebt noch, aber er schläft halt viel. Für mich gilt das genau so :-). Nächstes Jahr möchte ich wieder mehr bloggen. Nun denke ich dass mittlerweile Einkaufsbilder von müllfreiem Einkaufen nicht mehr so sehr interessieren, aber trotzdem werde ich sie weiter posten – einfach weil ich es selber immer noch gerne sehe und furchtbar inspirierend finde. Mein Blog wird aber auch in diesem Jahr ein paar andere Themen beeinhalten. Alle passen irgendwie weitläufig zum Thema „Weniger Abfall“. Ich mag – entgegen vielen Trends und Meinungen – Neujährsvorsätze immer noch sehr gerne. Ich mag es, neu anzufangen und daran zu glauben, das man etwas anders machen kann. Auch wenn es schwer fällt und man oft mehrere Anläufe benötigt. Daher kommt jetzt ohne weitere Umschweife mein Plan fürs nächste Jahr … nennt es Vorsätze, To-Do-Liste oder einfach eine Absichserklärung – kommt alles aufs Gleiche raus. Hier mein Plan fürs erste Quartal 2018:

1. Abnehmen: Der Klassiker! Wer mich kennt weiß, dass ich sehr übergewichtig bin und das ich immer versuche, abzunehmen. Ich bin bei WeightWatchers und werde ab Januar wieder regelmäßig in die Gruppe gehen. Für die ersten drei Monate werde ich mir vornehmen, JEDE WOCHE in die Gruppe zu gehen, komme was wolle. Wenn ich am regulären Tag nicht kann, dann eben an einem anderen. Keine Ausreden.

2. No-Spend-Spring: für die Monate Januar bis März möchte ich so wenig wie möglich ausgeben. Ich werde als Grundsatz gar nichts kaufen (außer Lebensmittel natürlich) und wenn ich doch etwas kaufe, dann muss das a) wirklich nötig sein und b) gut überlegt. Das gilt für Kleidung, Haushaltssachen, Bücher und wirklich alles.

3. Buy nothing New: In Verbindung mit 2. werde ich das, was nötig ist, versuchen, gebraucht zu bekommen. Unser Sozialkaufhaus ist gut ausgestattet und zur Not gibt es ja auch noch ebay.

4. Use what you have: Oft versucht, aber nie lange durchgehalten….. ich werde ganz bewusst das Nutzen, was ich habe. Das gilt für Bücher und Zeitschriften, die ich voller Enthusiasmus gekauft und bislang nicht gelesen habe. Und Kochbücher – sprechen wir lieber nicht über die Kochbücher! Ich werde auch KEINE neuen WW-Kochbücher kaufen (das wird am schwersten…. ), auch wenn sie jetzt gerade im Angebot sind. Meine Kochbücher werde ich mir ganz gezielt nach und nach vornehmen und nachkochen. Wenn nicht genügend gute Rezepte drin sind, kommen die Bücher weg (ebay oder Sozialkaufhaus)

5. Entrümpeln: oder wie ich es gerne nenne ausmisten. Mist ist das gar nicht bei sondern einfach immer noch von allem zu viel. es ist kein Klischee sondern bei mir völlig zutreffend: Zuviel von einer Sache lähmt und macht micht glücklich. Die Bereiche, in denen ich bereits aktiv war (Abstellkammer, Küche) sind ordentlich geblieben und machen mich glücklich. Ich weiß, was ich habe und nutze es. So möchte ich es auch in anderen Bereichen haben.

Die einzelnen Punkte greifen natürlich ineinander. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Übrigens habe ich die Bezahlung für die ausgeblendeten Werbeinhalte gekündigt. Ich wäre an Feedback interessiert, ob die eingeblendeten Anzeigen sehr nerven. Dann würde ich mir das noch einmal überlegen :-).

 

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Besuch beim Veedelskrämer in Köln

Im Mai war ich mit meiner Mama ein Wochenende in Köln. Und natürlich habe ich dort als Programmpunkt den Besuch eines Unverpackt-Ladens gehabt. Es gibt in Köln ja zwei – Tante Olga und den Veedelskrämer. Da der zweite für uns besser zu erreichen war, haben wir ihn besucht.

Es war wirklich superschön dort und ich bin immer wieder überrascht und begeistert, wie unterschiedlich die Sortimente der verschiedenen Läden so sind. Dort bekam ich z.B. hellen Basmatireis, Gabelmakkaroni und loses Knuspermüsli. Meine Mama – obwohl selbst nicht ZeroWaste – war auch sehr interessiert und hat sich alles angeschaut. Sie war es auch, die etwas entdeckt, von dem ich noch nicht mal wusste, dass es das überhaupt in Großgebinden gibt: Paradiescremepulver (also nicht die echte, aber sowas in Bio). Leider hatte ich nur Beutelchen dabei und kein Glas, sonst hätte ich mir das auch mitgenommen. Meine Souvenirs sind heutzutage eben so spannende Dinge wie Nudeln und Basmatireis 🙂

Ich habe mir dann dort noch ein Sonnenglas gekauft  -das ist vielleicht klasse. Ein Einmachglas mit Solarzelle auf dem Deckel. Es lädt sich tagsüber auf und abends kann man dann gemütliches Licht genießen. In das Glas kann man noch Deko nach dem eigenen Geschmack geben.

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Liebe Versandhändler: was soll der Quatsch???

Ich könnte mich ja ständig aufregen darüber, was der Menschheit so an neuen Quellen für den Einsatz von unnötigem Plastik einfällt. Da freut sich die Öffentlichkeit, dass es sich endlich immer mehr durchsetzt, dass Leute einen Beutel mit zum Einkaufen nehmen und der Verbrauch an Plastiktüten zurück geht. Gleichzeitig werden an einer neuen Stelle irrsinnige Mengen von neuem Plastik eingesetzt… Jahrzentelang bekam man „ein Paket“ oder „Pakete“. Heute kriegt man Plastiktüten geliefert. Ich sehe das täglich, wenn ich die Pakete von unserem onlineshop zur Post bringe. Fast niemand mehr bekommt einen Pappkarton … alle kriegen nur noch schlabberige, unförmige, zugeklebte Tüten. Ich verstehe es nicht. Mir ist klar, dass dies Platz und Gewicht einspart. Aber um welchen Preis? Es wird Plastikmüll produziert wo es nicht nötig wäre. Zumal die Klamotten da drin bestimmt nicht sehr ansehnlich sind nach dem Versand, so wie die Tüten meist aussehen. Und wenn die Kunden es zurück schicken, dann können sie zusehen, wie sie es verpackt bekommen. Denn wenn man die Tüte einmal aufhat dann ist sie in der Regel kaputt und kann nicht einfach wieder zugeklebt werden (so erlebt bei den Tshirts, die mein Mann sich bestellt hat). Das ist bei einem Paket einfacher, da braucht man höchstens Klebeband. Und auch wenn bei vielen Verbrauchern der Versandkarton auch letztendlich im Müll landet – so wenigstens im Papiermüll, wo die Recyclingquote ja um einiges besser als bei Plastik, das ohnehin nur verbrannt wird. Von den ganzen Kartons, die für ebay oder Geschenke einen zweiten Verwendungszweck finden mal ganz abgesehen.

Es ist daher nicht sehr weit her mit dem Umweltgedanken bei den Firmen, so sehr sie uns auch anderes glauben lassen wollen.

 

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Verpackungsfreie Hefe

Bei LoLa in Hannover gibt es jetzt lose Frischhefe zu kaufen! Wusstet Ihr, dass man frische Hefe ganz super einfrieren kann? Sie verliert nichts von ihrer Triebkraft und so kann man Verschwendung entgegen wirken und auch spontanen Backanfällen nachgeben. Entweder man taut die Hefe im Kühlschrank auf oder man löst sie in handwarmem Wasser auf und schon kann gebacken werden.

Ich habe mir ein größeres Stück mitgenommen und in „handelsübliche“ Mengen geschnitten. Ein Hefewürfel hat 42g und daher habe ich 20g Stücke gemacht und kann so immer die im Rezept genannte Menge entnehmen.

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Brot backen

Ich backe sehr gerne und leider nicht oft genug mein Brot selber. Am Anfang mochte nur ich es (bzw. habe es gegessen, auch wenn es nicht perfekt war) aber mittlerweile isst auch mein Mann die meisten meiner Kreationen. Das komplizierteste ist für mich das Zeitmanagment, da die meisten guten Brote einfach lange brauchen. Mehrere Gehzyklen zum Beispiel – das geht nur am Sonntag, da ich ansonsten gar nicht lange genug im wachen Zustand zu Hause bin. Eine Superausnahme ist dieses Brot, das ich sehr gerne backe. Es hat überhaupt keine Gehzeit und wird in den KALTEN Ofen geschoben. Das kann man wirklich auch noch um 18.00 Uhr ansetzen und in den Ofen schieben. Es werden einfach nur die Zutaten zusammen gerührt und los geht es!

Zutaten:

  • 500g Vollkornmehl (Sorte nach Wunsch, am besten frisch gemahlen. Roggenanteil nicht mehr als 1/3!)
  • 450ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe (42g) oder 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 EL Honig oder Zucker
  • 2 EL Essig
  • 1,5 TL Salz
  • 150g Körner (Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia – was ihr mögt!)
  • Fett für die Form

Alle Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren – der Teig ist recht weich, ähnlich wie fester Kuchenteig. Dann in eine gefettete Kastenvorm (meine ist 23cm lang und das Brot hat eine perfekte Größe – bei größeren Formen könnte es etwas flach werden oder ihr macht die 1,5fache Menge!) geben und in den kalten Backofen stellen. Ofen auf 180° – 200° Grad einstellen und ca. 1 Stunde backen.

Weitere Informationen zu Hefe und deren Herstellung findet ihr in meinem Beitrag hier und zu Essig hier. Und jetzt viel Spaß beim Backen falls ihr Lust bekommen hat, auch einmal Euer Brot selbst zu machen!

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Zerowaste Fail beim Käsekauf..

…. und dann auch noch im Bioladen!! Ich habe heute meinen üblichen Einkauf im Bioladen gemacht (vor lauter Ärger habe ich ganz vergessen, ein Foto zumachen…). Müll habe ich heute nur die Folie um das TK-Hackfleisch von einem Hof hier aus der Gegend gehabt. Obst und Gemüse in meinen Beuteln, Milch und Joghurt im Pfandglas, Eier in meinen mitgebrachten Behälter. Dann wanderte ich weiter zur Käsetheke. Dort zückte ich meine Dose (das ist dort kein Problem). Ich wollte ein Stück von einer Frischkäserolle. Als die Verkäuferin ein Stück Papier von der Rolle abriss fragte ich, ob sie es nicht ohne was in meine Dose tun könnte. Die Antwort war verständlich  -sie sagte das sei zu schmierig und würde ihr die Waage verschmutzen. Ok, also wiegen, einwickeln und in meine Dose legen. Das gleiche tat sie mit den nächsten beiden Käsestücken (auch wenn die nicht klebrig waren), aber ich habe nichts gesagt. Dachte so bei mir „na ja, Papier ist auch Müll, aber alles geht eben nicht immer“.

Zuhause dann die böse Überraschung: das ist kein Papier sondern PLASTIK. Was soll denn das bitte? Ich kenne aus Bioläden nur Papier oder Papier mit einer sehr dünnen Folienschicht  -aber doch nicht sowas! Da hilft auch der Aufdruck „recyclefähig“ nicht, denn wir wissen ja alle, dass nur sehr wenig wirklich recycled wird!

Fazit: so leid es mir tut, aber Käse kaufe ich ab jetzt woanders. Und denen mitteilen, dass ich die Lösung suboptimal finde, werde ich auch… Mal abgesehen davon, dass wirklich jeder Käse dort in Frischhaltefolie eingewickelt war in der Auslage. Das muss doch auch anders gehen, oder??

 

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Wasserflaschen

Eine der ersten Dinge, die immer empfohlen werden, wenn es um Müllvermeidung geht, ist eine Wasserflasche für unterwegs. Ich habe mich auch voller Enthusiasmus darauf gestürzt und einige verschiedene gekauft und ausprobiert. Ich muss allerdings zugeben, dass ich sie gar nicht sooo oft benötige. Da ich meist mit dem Auto zur Arbeit fahre (30km) brauche ich in der Regel nichts für unterwegs. Wenn dann habe ich Kaffee dabei morgens. Wenn ich allerdings im Sommer mit der Bahn unterwegs bin und im Urlaub, da brauche ich bzw. wir die Flaschen immer! Was mich oft gestört hat, ist dass die meisten nicht isoliert sind (also die, die wir zuerst hatten). Vor kurzem erst habe ich mir eine isolierte schmale Klean Kanteen gekauft, die wirklich gut kalt hält. Und jetzt haben wir auch noch eine der brandneuen Flaschen von der Kivanta Eigenmarke. Die ist wirklich total toll – und günstig noch dazu! Die Form finde ich schon mal toll, weil sie wie eine kleine Wasserflasche geformt ist und somit sowohl gut in die Halterungen in Rucksack und Handtasche als auch im Auto passt. Die Füllmenge ist für mich ideal (500ml) und sie hält die Temperatur genial gut! Die Flasche hat uns gleich mit nach London begleitet und durfte im HydePark für euch posieren:

flaschekivanta

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Neue Gefrier- / Vorratsbehälter

2017-02-26-15-30-09

Ich weiß, dass viele Zero Waster auch gleichzeitig Minimalisten sind. Und so ganz von der Hand zu weisen ist die Tendenz ja auch nicht, man beschäftigt sich schließlich sehr viel damit, was man wirklich braucht wenn man darauf achtet, weniger Müll zu produzieren. Ich muss allerdings zugeben, dass ich kein großer Freund von zusammengewürfelten Gläsern unterschiedlicher Größen bin… für mich muss das ordentlich und schön aussehen. Und daher kaufe ich auch durchaus mal was Neues. Mich motiviert das und hilft mir, auf meinem Weg. Daher habe ich neulich bei dem Super Sale bei kivanta rechteckige Glasschalen mit Deckel gekauft. Diese möchte ich zum Einfrieren nutzen. Sie haben 800ml Fassungsvermögen, sind von Pyrex und sehen sehr hochwertig aus. Ich nutze auch viele Gläser, aber für Fleisch und Reste von Mahlzeiten finde ich eckig besser. Ich habe schon einige in der Art, und die sind ständig im Gebrauch. Aber eben eher im Kühlschrank und für Reste zum Mitnehmen am nächsten Tag. Wenn ich darin etwas einfriere, dann fehlen mir die in meiner Rotation. Daher sind die extra dafür bei mir eingezogen. Wenn sich die Größe bewährt, werde ich noch einige nachkaufen. Damit ich nun nicht mehr anhäufe als nötig, habe ich 5 Tupperdosen gleich in die ebay-Ecke geräumt und die werde ich versuchen, zu verkaufen. Wenn das nicht klappt, spende ich sie dem Sozialkaufhaus.

2017-02-26-15-29-28

Kategorien: Plastik- bzw. Müllfreier Ersatz | Hinterlasse einen Kommentar

Wocheneinkauf

Mein wöchtenlicher Einkauf (Ergänzungseinkauf, nicht dass ihr denkt, davon leben wir eine Woche…) hat gut geklappt. Bei den Preisen für Champignons (1,10 EUR für 100g versus 400g für unter 2 EUR im Supermarkt) und Rosenkohl (7,80 EUR das Kilo) habe ich zwar geschluckt und kurz gezögert, aber ich habe es dann doch gekauft. Ich habe genau die Menge, die ich brauche, es kommt aus der Region (zumindest der Rosenkohl) und den örtlichen Bioladen habe ich auch unterstützt. Und dann habe ich entdeckt, dass der Laden jetzt handgeschöpften Quark im Pfandglas hat. Bislang habe ich das nicht wieder entdeckt  – mein Stammladen hatte den nur einmal, der Loseladen „Edel Unverpackt“ aus Hannover hat schon wieder aufgegeben und LoLa führt nur Milch. Daher musste der Quark mit, auch wenn ich ihn nicht unbedingt gebraucht habe. Er ist aber noch bis Mitte Februar haltbar, also passt das.

2017-01-25-11-25-50

Kategorien: Einkaufserlebnisse | 3 Kommentare

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