Nachdenkliches

Gemüsekistendilemma

Seit ewigen Zeiten spiele ich mit dem Gedanken, eine Gemüsekiste zu abbonieren. Es gibt in der Gegend auch zwei Anbieter, jedoch hat mich immer etwas abgehalten – nämlich, dass beide an einem Tag liefern, an dem ich erst frühestens um halb sieben zu Hause bin. Die Lieferung würde also den ganzen Tag im Hausflur stehen (beide würden einen Schlüssel nehmen und es ins Treppenhaus (Mehrfamilienhaus) stellen. Milch und Joghurt könnte ich dann allerdings nicht mitbestellen, genau so wenig wie Käse. Damit habe ich mich jetzt erstmal abgefunden.

Also habe ich neulich eine Probekiste bestellt bei einem der Anbieter, der mir eigentlich lieber war, weil von dort viele Produkte vom eigenen Hof kommen. Habe einen Nachbarn gebeten, die Tür beim Klingeln aufzumachen, einen Schlüssel in einem Umschlag an die Tür geklebt mit Aufschrift „Für den xxx Hof-Fahrer“. Abends kamen wir dann ganz gespannt nach Hause… und waren echt enttäuscht. Der Schlüssel klebte noch immer an der Tür… In der Kiste (eine Bürokiste mit Obst und Gemüse, wo das meiste zum so verzehren gedacht war, also kein Kürbis etc) waren 7 (sieben!) Bananen, die extrem reif waren (so reif, dass sie nach zwei Tagen nur noch für Bananenmuffins zu gebrauchen waren), eine Ananas, die noch sehr unreif war (merkte man sofort, hätte ich so nie gekauft). Das für mich aber Blödeste war, dass die Mehrweg-Pfand-Kiste mit einer riesigen Plastiktüte ausgekleidet war, in dieser lagen die Lebensmittel. Ich habe also eine freundliche email an die Firma geschickt in der ich gefragt habe, ob die Tüte wieder mitgenommen werden würde bzw. ob ich eine Kiste ohne Tüte bekommen könnte. Die Qualität der Bananen und Ananas habe ich nicht erwähnt, das kann ja auch einfach nur Pech gewesen sein. Die Antwort war ernüchternd – man sei wegen hygienischer Vorschriften gezwungen, die Tüte zu benutzen, sie würde auch weder wieder mitgenommen noch erneut verwendet werden. Ich solle sie einfach entsorgen. Jo. Bestimmt.

In meiner Enttäuschung bzw. eigentlich auch meinem Ärger über soviel Ignoranz (mal ganz ehrlich – ich sehe ja ein, dass die Hygiene bei Fleisch etc. ein Argument ist. Aber Obst und Gemüse??) habe ich den anderen Anbieter angeschrieben und vorab gefragt, ob bei denen die Kisten auch mit Tüte ausgekleidet sind. Und die Anwort war so toll… Dort wird direkt in die Kiste gepackt, lediglich z.b. Rosenkohl und Pilze werden in einer Papiertüte gepackt. Wenn ich es möchte, würde man die aber auch weglassen und alles lose hineingeben. Und dann wies sie noch darauf hin, dass die Kiste aus Plastik sei und ich auf Wunsch die Lieferung auch in einem Pappkarton erhalten könnte. Hammer oder? Ich habe nett geantwortet, dass Mehrwegplastik völlig in Ordnung sei. Ist ja wohl klar, wo ich jetzt demnächst meine Kiste bestelle, oder?

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Jahresmotto?

An verschiedenen Stellen habe ich davon gelesen, das man sein Jahr unter ein bestimmtes Motto oder ein bestimmtes Wort stellt. Die Idee finde ich gut! Erst kam mir in den Sinn „Use it up“, aber das mache ich in Bezug auf meine Hobbymaterialien ohnehin schon seit zwei Jahren. Dann dachte ich an irgendwas mit „Verschlanken“, weil das für meine Vorhaben sowohl für meine Person als auch meine Habseligkeiten passt. So richtig Slogan-Qualität hat es aber nicht finde ich… Daher denke ich noch ein bißchen darüber nach und lasse es Euch wissen, wenn ich ein Motto habe. Habt Ihr ein Jahresmotto?

ETA: Use it up bzw. use what you have ist mir einfach immer wieder in den Kopf gekommen, daher wird dies mein Jahresmotto werden. Es passt zu so vielem: Ich möchte verbrauchen, was ich habe. Ich möchte vor einem „notwendigen“ Einkauf erst einmal überlegen, ob ich nicht etwas anderes habe, was auch geht oder ob ich den Gegenstand nicht selber machen kann. Das gilt für Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs.

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Pläne

Hallo ihr Lieben!

nachdem ich mehrere Wochen krank war und dann gleich im Anschluß im Büro die Jahresendhektik eingesetzt hat, ist meine Blogpause länger ausgefallen als sie eigentlich geplant war. Nun neigt sich das Jahr bald dem Ende zu und das ist ja bekanntermaßen die Zeit der guten Vorsätze. Viele finden das ja blöd, ich jedoch mag es. Ich mag es, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich zu überlegen, was gut lief und was man nächstes Jahr angehen möchte. Ich habe dieses Jahr ersmals so richtig auf Verpackungsmüll geachtet, es hat mich zum Teil begeistert und zum Teil frustriert. Meist hat die Frustration überwogen, aber das möchte ich ablegen. Mein Vorsatz ist daher, mich über jeden kleinen Schritt, den ich in Richtung weniger Abfall schaffe, zu freuen, anstatt wie gelähmt vor dem gesamten Problem zu stehen. Wenn ich es nicht jede Woche schaffe, dann ist das besser, als überhaupt nicht mehr darauf zu achten! Was will ich tun, damit es besser klappt, welche Gedanken habe ich im Moment?? Mals sehen:

  • Ich habe unser Budget für Lebensmittel etwas erhöht, so dass ich keine „Ausrede“ mehr habe, nicht mehr die Milchprodukte in Bio-Qualität zu kaufen und mich für die immer teureren lose angebotenen Waren (Tomaten, Paprika etc) entscheiden zu können.
  • Ich habe auch das Budget für „Hygiene“ und „Getränke“ erhöht. Hygiene damit auch dort konsequent die „grüneren“ Produkte gekauft werden können (siehe z.B. mein Beitrag hier) und Getränke, weil ich einen erneuten Versuch machen möchte, unser Wasser in Glasflaschen zu kaufen. Und das ist nun einmal teurer als Plastik (auch wenn wir nur noch Mehrwegplastik kaufen, und schon das ganze Jahr kein Wabbel-Einweg-Plastik mehr).
  • Unsere Mahlzeiten werden weiterhin und konsequenter als bisher für eine Woche im Voraus geplant, ich fahre einmal einkaufen und habe dann alles zu Hause. Der Wochenplan sieht vor, dass verderbliche Lebensmittel als erstes verbraucht werden und das an Tagen, wo wir spät nach Hause kommen, schnelle Sachen auf den Tisch kommen. Und wir werden uns auch besser an diesen Plan halten können, wenn alles zu Hause schon da ist. Bei einem Einkaufstag (in mehreren Läden meist) pro Woche ist es auch einfacher, an die Beutel und Gläser zu denken, als wenn man immer etwas schnell nach der Arbeit einkauft.
  • Der gelegentliche „Bummel-Einkauf“ mit meinem Mann (wir mögen es total gerne, durch Lebensmittelläden zu schlendern..) darf natürlich bleiben. Da möchte ich dann auch weniger „streng“ sein und es kann auch ruhig mal was mit, was blöd verpackt ist. Oft setzte da nämlich die „jetzt ist auch egal“ Haltung ein. So nach dem Motto „wenn wir jetzt abgepackten XY kaufen, dann kann ich auch die Milch für 0,55 EUR kaufen statt die in der Pfandflasche“. Blöder Gedankengang eigentlich… was hat das eine mit dem anderen zu tun? Aber so geht es mir nun mal…
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Müllabfuhr

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Hier bei uns (Region Hannover) wird der Müll wöchentlich abgeholt und bislang gab es für alle Müllarten Säcke. Man bekam umsonst gelbe Säcke für Verpackungen und blaue für Altpapier. Kaufen musste / konnte man graue für Restmüll und grüne für Biomüll. Wer will und den Platz hat kann sich auch für alles Tonnen hinstellen – wenn wir den Platz hätten, würde ich das auch besser finden, da die ganzen Plastiktüten nicht wären. Da wir in einer Eigentümergemeinschaft leben und es keinen Stellplatz für so viele und große Tonnen gibt, bleibt für uns nur die Sackvariante. Das tolle war, das man nur eine Grundgebühr für die Müllabfuhr zahlte und der Rest über die Menge der Säcke, die man kaufen musste, geregelt wurde. Wenn z.B. renoviert wurde oder eine große Feier anstand, kaufte man halt eine Rolle extra und gut wars. Wenn man sparsam war, reichte eine Rolle ein oder zwei Jahre. Bis zum Jahreswechsel waren die Biosäcke zudem günstiger als die für Restmüll, so dass es sich lohnte, Biomüll getrennt zu sammeln. Habe ich auch fleissig gemacht.

Jetzt kostet zum einen eine Rolle Biosäcke 10 EUR (statt 5 EUR) und zum anderen wird man gezwungen, eine Mindestmenge Restabfallsäcke pro Jahr abzunehmen. Man MUSS als 2-Personenhaushalt mindestens 520 Liter im Jahr abnehmen. Dazu kommt noch, dass wir durch unserer Gewerbe noch einmal die komplette Müllgebühr zahlen müssen  -das war schon so, als wir das Gewerbe von zu Hause betrieben haben. Bis letztes Jahr mussten wir aber wenigstens nur die Grundgebühr doppelt zahlen. Aber jetzt haben wir pro Jahr Gebühren für 1040 Liter Müll, egal ob wir den produzieren oder nicht. Die ausgegebenen Müllsäcke dürfen nur im laufenden Jahr verwendet werden, Überschuss kann nicht ins nächste Jahr mitgenommen werden! Erheblich teurer sind die Gebühren auch noch geworden. Und dann soll ich noch eine Rolle Biomüllsäcke für 10 EUR kaufen?? Nein, da streike ich. Biomüll kommt jetzt in die grauen Säcke, die muss ich eh (gefühlt doppelt und dreifach) bezahlen, irgenwo ist wirklich Schluss. Gegen diese ganze Müllreform laufen zahlreiche Klageverfahren, evtl. wird also noch was rückgängig gemacht oder geändert, aber jetzt ist es erstmal so. Was mich so ärgert daran ist, dass das Müll sparen überhaupt nicht belohnt wird, im Gegenteil, in unserem Fall wird man sogar irgendwie bestraft. Wir produzieren in unserem Gewerbe so gut wie keinen Müll außer Altpapier (und das fahren wir selbst zum Recyclinghof) und müssen trotzdem genau so viel bezahlen, als wenn wir dort 24/7 wohnen würden. Ich habe außer einem guten Gewissen überhaupt nichts davon, dass ich weniger Müll produziere.

Trotzdem will ich versuchen, dass Beste daraus zu machen und möglichst wenig Tüten zu benutzen. Daher habe ich mir Folgendes überlegt: den Restmüllsack habe ich jetzt so im Mülleimer, er ist recht klein und der wird eh wöchentlich abgeholt – keine Notwendigkeit daher, kleinere Tüten zu benutzen und die dann voll in den Sack zu stecken. Ich werde auch erstmal keine gelben Säcke mehr holen sondern stattdessen die restlichen Mülltüten (gesammelte Einkaufsbeutel sowie eine Rolle mit Tüten, die ich mal gekauft habe für den normalen Mülleimer) zum Sammeln nehmen. Diese Tüten nimmt die Müllabfuhr dann natürlich nicht mit, weil sie nicht in den offiziellen Tüten stecken. Aber ich fahre eh regelmäßig zum Recyclinghof, weil wir sehr viel Altpapier (Kartons von den Wolllieferungen) haben, und da kann man Verpackungsmüll in den entsprechenden gelben Container werfen. So brauche ich meine Tüten auf – neue kommen ja hier nicht ins  Haus!! Und dann sehe ich weiter.

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Weitermachen

Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, warum ich nicht mehr blogge? Dann werde ich mal berichten. Ich hatte die Schnauze voll….

Ja, wirklich. Ich war es leid,  immer häufiger nur Negatives zu hören. Das gilt gar nicht nur für den blog sondern auch für andere blogs und vor allem für Facebook. Dort gibt es einige nette Gruppen, die sich mit plastikfreiem Leben beschäftigen. Und was da ab geht, nervte mich gewaltig. Beispiel: Jemand schrieb freudig, das er/sie ein plastikfreies Waschpulver gefunden hat und stellt ein Bild davon ein. Schon ging es los – „nein, von der Firma darf man nichts kaufen weil xyz“. „das ist ein ganz pöses Waschpulver, wie kann man nur“.  Und so geht es weiter… Das gleiche passierte mit Joghurt, Spielzeug etc. Das waren nicht meine Posts, aber ich habe mich trotzdem darüber geärgert. Und hier auf dem Blog?? Ich poste von meinem ersten Tag des Plastic Free julys und bekomme einen Kommentar, dass das ja inkonsequent sei, wenn ich keine plastikfreie Wurst bekommen könnte, dann müsste ich halt auf Wurst verzichten. Und ich gebe zu, das hat mich echt getroffen. Man versucht sein Bestes, da ziehen solche Kommentare echt runter. Vor allem da die Statuten des PlasticFree July sagen, dass man auch mitmachen will, wenn man nur auf Einwegstrohhalme verzichtet….. Manche Kommentare (bzw. wohl alle denk ich mal) sind wahrscheinlich gar nicht so gemeint, wie sie bei mir angekommen sind. Aber ich stehe dazu, das mich das verletzt hat und auch den Kommentar, dass es schade sei, das bei mir alles so super laufen würde, weil man meine Frustpostings so gerne liest, fand ich nicht wirklich schmeichelhaft..

So jetzt wisst ihrs. Aber ich erzähle euch noch mehr…. nach häufigem Nachdenken und der Feststellung, dass mir die Müllvermeidung sehr am Herzen liegt, habe ich beschlossen, mich davon nicht runtermachen zu lassen. Wie heißt es so schön… aufstehen, Krönchen zurecht rücken und weiter gehen. Mir hat vor allem eine Erkenntnis geholfen – ich fühlte mich hilflos, weil man nun mal nicht im normalen Alltag ALLES richtig machen kann. Und wisst ihr was? Das muß man auch gar nicht! Als ich anfing zu bloggen, ging es mir um MÜLLVERMEIDUNG so weit es geht – daher heißt der Blog auch Weniger Abfall. Und nicht „Kein Plastik“. Und nicht „Zero Waste“.. In die „Plastikverteufelungsszene“ wurde ich quasi mit hinein gezogen, ohne es wirklich zu merken und zu wollen.

Mein Motto und das dieses Blogs ist, sich kritisch mit MEINEN EIGENEN Konsumgewohnheiten auseinander zu setzen, nach Alternativen zu suchen und sie auszuprobieren. Nach Möglichkeit sollten diese natürlich biologisch gut und vertretbar sein. Ich weiß aber, das ich da, wo ich im Moment im Leben stehe, kein Selbstversorger sein kann und auch nicht sein will. Mein Ziel ist es, meine Einkäuft kritisch zu hinterfragen und nach müllarmen und guten Alternativen zu suchen. Und seitdem geht es mir besser! Und ich blogge wieder und hoffe, keinem so auf die Füße getreten zu sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr weiter mitlest!

ETA: Ich möchte noch einmal festhalten und ausdrücklich betonen, dass an den Kommentare, die mich getroffen haben, überhaupt nichts Falsches oder Schlechtes war! Es war MEIN Problem, das ich damit nicht umgehen konnte. Ich muss lernen, das nicht so persönlich zu nehmen. Ich wollte aber ehrlich sein und nicht schreiben, ich hätte nur viel zu tun wenn es eigentlich etwas ganz anderes war.

 

 

 

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Ökotest

Die einzige Zeitschrift bzw. Zeitung, die wir abonniert haben, ist die Ökotest. Die lese ich wirklich von vorne bis hinten und bislang waren immer mehrere Artikel drin, die uns interessierten. Diesmal mit der Juni-Ausgabe hat die Ökotest bei mir entzückte Ausrufe herbei geführt – es ist ein sehr guter Artikel über plastikfrei Leben und Plastik im Allgemein darin. Auch die Autoren vom Blog „Leben ohne Plastik“ werden erwähnt. Unbedingt lesenswert!! Ich freue mich so sehr, das das Thema, was mir so am Herzen liegt, endlich auch ein bißchen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekomme. (Auch sehr interessant der Beitrag über genetisch veränderte Bestandteile im Senf… ich dachte ehrlich, Senf könne man beruhigt konventionell kaufen. Nächstes Mal sicher nicht!)

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Hat mich jemand vermisst?

Ich möchte meine Schreibpause kurz erklären…. Und wenn es nur für mich ist. Ich war und bin überwältigt und überfordert von dem, was ich mir vorgenommen hatte. Ich bin ein Mensch, der bei einer neuen Idee oder einem neuen Projekt alles sehr durchdenkt, recherchiert und gleich und immer alles 100% richtig machen möchte. Ich musste leider feststellen, dass mich das müllneutral-und-am-besten-noch-bio Einkaufen frustriert. Ich habe derzeit schlicht und einfach nicht die Zeit dazu …Dieses ständige Hin-und-Her-Denken bezüglich des Wocheneinkaufs „Was, wo zu welchem Preis“ und nach Möglichkeit nicht mit Zeitbedarf eines halben Tages machte mich echt fertig… Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich dann doch schnell die Tetrapack-Milch genommen habe und habe micht selbst fertig gemacht..Ich werde jedoch versuchen, wo es geht, immer die müllärmere Variante zu wählen und natürlich meine Gemüsebeutel weiter nutzen, wo immer das geht.

Zu meinem „Dilemma“ dazu kommt noch, das wir im Moment Geld sparen möchten, wo wir nur können, um unsere Wohnung so schnell wie möglich abzuzahlen (danach haben wir andere Pläne, die langsam reifen).

Gleichzeitig beschäftige ich mich mit dem Thema Minimalismus (und arbeiten muss ich natürlich auch … Vollzeitstelle + Neben-Selbständigkeit) und bin dabei, unser Haus zu entrümeln. Ganz im Sinne der Müllvermeidung schmeiße ich nicht alles auf den Müll, obwohl das ein schnelles Ergebnis bringen würde. Ich verschenke auf Freecycle oder biete es auf ebay an. Das kostet alles Zeit, aber ich komme super voran. Daher habe ich beschlossen, zunächst ganz „normal“ weiter einzukaufen und nicht extra wegen Milch in Pfandflaschen den Umweg zum Bioladen zu machen (um nur ein Beispiel zu nennen). Sobald ich das Entrümpelungsprojekt beendet habe (und ja, ein Ende ist abzusehen!) werde ich meine Kräfte wieder auf die Lebensmittel konzentrieren. Bis dahin gibt es ja auch noch viele andere Bereiche, in denen man Müll im Allgemeinen und Plastik im Speziellen vermeiden kann und ich werde weiter darüber berichten.

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Plastiktüten

sind ein Reizthema für mich. Ich könnte mich jedes Mal aufregen, wenn ich sehe, dass in Supermärkten Tüten gekauft werden oder noch viel schlimmer, diese kleinen Abreißbeutel, die es bei  rossmann und dm an der Kasse gibt. Da wird dann jedes Shampoo in eine extra Tüte gesteckt und der Kunde verlässt mit 5 Teilen und 5 Tüten den Laden. Zu Hause schmeißt er sie dann sicher weg.

Auf einem von mir neu entdeckten Blog Wirfsnichtweg gibt es zum Thema Plastiktüten einen amüsanten und informativen Beitrag. Daher möchte ich an dieser Stelle euch einfach mal dorthin schicken zum Lesen. Aber erst meinen Beitrag zuende lesen bitte 😉

Ich habe ja mit meinem Mann zusammen auch ein Ladengeschäft, einen Wollladen (www.wollbox.de für alle Interessierten). Dort stehen wir auf der anderen Seite der Plastiktütengeschichte. Nach den Berichten, die zuletzt im Fernsehen liefen, haben wir uns eine neue Strategie zurecht gelegt. Anstatt die gekauften Artikel wortlos in eine Tüte zu packen oder zu fragen „Möchten Sie eine Tüte“ (auf die Frage kam fast immer ein Ja) schieben wir die Waren jetzt in Richtung Kunde und fragen freundlich „geht es so?“ (und verkneifen uns „oder brauchen Sie eine Tüte“… denn auch darauf kommt dann meist ein Ja). Seit neuestem frage ich auch mal „Brauchen Sie eine Tüte oder haben Sie einen Beutel dabei?“… und – Überraschung – fast jeder hat einen (oder 7 *ähem*) von diesen kleinen faltbaren Beuteln dabei. Die meisten denken nur nicht daran. Und so haben wir schon so manchen Beutel eingespart. Und dabei geht es uns vorwiegend wirklich um die Umwelt und nicht um das Geld, das Plastiktüten den Händler kosten – und das ist in der Summe nicht wenig. Und nur zur Beruhigung – wir lassen natürlich niemanden mit 14 Wollknäueln jonglierend, die Stricknadel zwischen die Zähne geklemmt aus dem Laden wanken. Es geht hier um ein Knäuel Sockenwolle oder eine einzelne Stricknadel 😉

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Gemüsepreise

Ich war still hier auf dem Blog. Ich habe viel Arbeit gehabt und war auch gleichzeitig etwas gefrustet bezüglich meiner Bemühungen, Verpackungsmüll zu sparen und mehr biologische Lebensmittel einzukaufen. Manchmal macht es mich fertig zu sehen, wie wenig mein kleiner Beitrag im Gesamtbild der Umweltverschmutzung ausmacht, und dann denke ich, man kann es auch gleich lassen. Aber ich habe mich wieder berappelt und gebe nicht auf!

Nun zum Thema: Weiß einer von euch, warum Bio-Gemüse um ein vielfaches teurer ist als konventionelles? Ich meine nicht grundsätzlich, das ist mir schon klar (kein bzw. anderer Dünger, faire Preise für die Bauern etc.). Aber die Milch kostet derzeit z.B. doppelt so viel wie konventionelle, Paprika aber mehr als das Dreifache, Zwiebeln das 5fache. Warum?? Bei Milch hätte ich sogar noch Verständnis, schließlich steht da das Tierwohl noch im Vordergrund. Aber Zwiebeln haben doch gerade sogar Saison wenn ich mich nicht irre. Ich finde das unverhältnismäßig, würde mich aber freuen, wenn ihr einen Linktip oder so für mich habt, wo das erklärt wird.

 

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Pfandflaschen

Es ärgert mich jedes Mal beim Einkaufen, dass die Getränke in den Einweg(pfand)flaschen erheblich billiger sind als die in den Mehrwegflaschen. Mir ist schon klar, dass das Einsammeln, transportieren und spülen etwas kosteet. Aber kann man nicht mal einen SINNVOLLEN Anreiz zum Müll sparen geben? Anstatt den Müll noch zu fördern? Ich behaupte sogar, dass viele gar nicht wissen, dass die 25cent-Pfandflaschen nicht wieder benutzt werden…

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