Selbstgemacht statt Gekauft

Brot backen

Ich backe sehr gerne und leider nicht oft genug mein Brot selber. Am Anfang mochte nur ich es (bzw. habe es gegessen, auch wenn es nicht perfekt war) aber mittlerweile isst auch mein Mann die meisten meiner Kreationen. Das komplizierteste ist für mich das Zeitmanagment, da die meisten guten Brote einfach lange brauchen. Mehrere Gehzyklen zum Beispiel – das geht nur am Sonntag, da ich ansonsten gar nicht lange genug im wachen Zustand zu Hause bin. Eine Superausnahme ist dieses Brot, das ich sehr gerne backe. Es hat überhaupt keine Gehzeit und wird in den KALTEN Ofen geschoben. Das kann man wirklich auch noch um 18.00 Uhr ansetzen und in den Ofen schieben. Es werden einfach nur die Zutaten zusammen gerührt und los geht es!

Zutaten:

  • 500g Vollkornmehl (Sorte nach Wunsch, am besten frisch gemahlen. Roggenanteil nicht mehr als 1/3!)
  • 450ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe (42g) oder 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 EL Honig oder Zucker
  • 2 EL Essig
  • 1,5 TL Salz
  • 150g Körner (Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia – was ihr mögt!)
  • Fett für die Form

Alle Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren – der Teig ist recht weich, ähnlich wie fester Kuchenteig. Dann in eine gefettete Kastenvorm (meine ist 23cm lang und das Brot hat eine perfekte Größe – bei größeren Formen könnte es etwas flach werden oder ihr macht die 1,5fache Menge!) geben und in den kalten Backofen stellen. Ofen auf 180° – 200° Grad einstellen und ca. 1 Stunde backen.

Weitere Informationen zu Hefe und deren Herstellung findet ihr in meinem Beitrag hier und zu Essig hier. Und jetzt viel Spaß beim Backen falls ihr Lust bekommen hat, auch einmal Euer Brot selbst zu machen!

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Küchenreiniger

Ich bin nicht so der Putzteufel 🙂 .. aber ab und an muss es ja sein. Für das Abwischen der Küchenarbeitsplatten brauche ich immer irgendwas zum Sprühen, sonst habe ich das Gefühl, es ist nicht sauber. Daher habe ich mir jetzt eine Mischung selbst gemacht, die gut gegen Fett wirkt und auch noch gut riecht. Ich habe einfach etwas Natron in warmem Wasser aufgelöst, dann einen Spritzer Neutralseife und ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugegeben. Dann das Ganze mit kaltem Wasser aufgefüllt und in eine leere Sprühflasche gefüllt. Funktioniert wunderbar und riecht toll nach Limette.

PS: Natron gibt es entweder im Loseladen oder in einer (leider mit Plastik beschichteten) Tüte zu kaufen. Meins in Tablettenform in der Plastikdose sind „Altbestände“. Würde ich heute so nicht mehr kaufen, aber natürlich brauche ich erst einmal auf, was ich habe!

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Frischkäse aus Joghurt

Meinen Frischkäse mach ich jetzt selbst, ganz ohne Verpackung. Ich kaufe einfach Joghurt im Pfandglas (Vollmilch in diesem Fall). Dann wird er in dieses geniale Teil gegeben – den Cuisipro Frischkäsebereiter:

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Dort lässt man ihn jetzt im Kühlschrank einen Tag vor sich hin tropfen. Das Ergebnis ist herrlich cremiger fester Joghurt, den man für alles nutzen kann, wo ein Rezept Frischkäse verlangt. Man kann natürlich vorher auch Kräuter etc. unterrühren, dann hat man Kräuterfrischkäse. Ich denke, man könnte auch ein anderes Sieb nehmen oder ein Baumwolltuch, aber dies hier ist unkompliziert und ich bin gestehender Küchengadgetfreund. Der Behälter ist zwar aus Kunststoff aber eben keiner, den man nach einmal benutzen wegwirft. Es gibt ihn z.B. bei Waschbär oder Lakeland.

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Tomatendressing für Blattsalate oder Nudelsalate

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Heute habe ich ein tolles Rezept für Euch – für ein leckeres Salatdressing. Viele Dressings gibt es im Supermarkt fertig zu kaufen, aber die Inhaltsstoffe sind oft alles andere als lecker. Außerdem sind viele in Plastikflaschen verpackt, auch wenn es manche durchaus in Glasflaschen gibt. Aber selbstgemacht ist auf jeden Fall besser – man weiß was drin ist und es ist erheblich günstiger. Das Rezept ist für den Thermomix, aber man kann es sich auch in einem anderen Mixer zubereiten. Es sollte jedoch ein Mixer sein, der ordentlich Power hat, damit das Dressing so richtig cremig wird. Die Zutaten werden alle einfach so hineingegeben (Tomaten und Zwiebeln habe ich halbiert, bei größeren vierteln) und Power los! Alle Zutaten gibt es lose bzw. in Glasflaschen, also sehr plastik- und müllarm. Das abgebildete Rezept war ein hohes Marmeladenglas voll, also geschätzt mindestens 10-12 Portionen (eher mehr). Also nicht bei der Ölmenge erschrecken!

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Leider weiß ich nicht mehr, woher ich das Rezept habe. Falls der Erfinder das liest, möge er sich melden. Dann nenne ich die Quelle natürlich noch dazu!

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Selbstgemachtes Maschinenspülmittel

Ich habe ja schon hier und hier von meinen Erfahrungen mit Reinigungsmitteln für die Geschirrspülmaschine berichtet. Bis zuletzt hatte ich noch von dem Sodasan Mittel, mit dem ich auch sehr zufrieden war. Nur den Preis von knapp 10 EUR pro Packung finde ich nach wie vor happig, das ist immerhin mehr als das Dreifache des Preises des konventionellen Pulvers von dm. Es ging jetzt zu Ende und ich war hin und her gerissen. Nachkaufen? Für 2,75 EUR das „denk mit“ Pulver von dm kaufen? Spülmaschinentabs von Aldi kaufen (wegen des Aldi-Monats)? Tabs benutze ich schon seit Jahren nicht mehr (mit Ausnahme des Test der Tabs mit der wasserlöslichen Folie). Mit dem Pulver kommt man viel weiter als mit Tabs und vor allem kann man es dosieren. Ich habe auch von Technikern gehört, die bei Reparaturen von Tabs abgeraten haben und zu Pulver geraten haben. Meinem Vorsatz, nur in einem Laden diesen Monat einzukaufen wollte ich aber auch nicht untreu werden und so habe ich endlich einmal gemacht, was ich ohnehin schon lange vorhatte – Das Spülipulver einfach selbst mischen (ihr merkt schon, ich kann einfach nicht ohne zigfaches Hin- und Herdenken -ich bin ganz froh, dass andere nicht in meinen Kopf gucken können, da geht es manchmal bei solchen Überlegungen zu wie bei einem Tennisspiel….).

Geschirrspülpulver

Das Rezept dazu hatte ich hier gefunden (übrigens ist dieser Blog ein Füllhorn von tollen Selbermach-Rezepten!!), die Zutaten schon längst gekauft bzw. ohnehin zu Hause.

Man braucht zur Herstellung gerade mal drei Zutaten, in jeder Drogerie zu finden:

1 Teil Zitronensäure
4 Teile Waschsoda
1 Teil Spezialsalz für Spülmaschinen*

*Bitte kein Speisesalz verwenden – Trennmittel, Rieselhilfen und Jod können die Spülmaschine ordentlich versauen.

Also flugs eine kleine Testmenge angemischt und die Spülmaschine angestellt. Und was soll ich sagen – das Geschirr ist megamäßigsupersauber geworden!! Und es waren nicht nur angestaubte Gläser in der Ladung sondern fettige Hühnersuppentöpfe und Teller vom Grillen, also durchaus anspruchsvoller Schmutz. Ich bin total begeistert und ärgere mich, dass ich es nicht schon längst mal probiert habe. Die Kosten sind minimal, alle Zutaten bekomme ich bei dm oder ähnlichen Läden in Papierverpackung und es funktioniert. Was will man mehr!

Ich werde berichten, wie es sich langfristig benimmt. Wichtig ist denke ich auch, dass es vielleicht nicht ganz so super funktioniert, wenn man davor konventionelle Mittel benutzt hat. Denn bei meinem Umstieg auf das Sodasan hatte ich die ersten Male durchaus mal nicht so dolle Ergebnisse. Ich habe aber nachgelesen, dass das oft ist, weil wenn man zuerst phosphatfreie Mittel benutzt, es in der Übergangszeit wegen der Reste des alten Mittels zu Problemen kommen kann. Zuletzt hat das Sodasan aber wirklich genial gereinigt. Und immer darauf achten, ausreichend Klarspüler und Salz nachzufüllen, denn nur dann kann alles gut funktionieren. Für meinen Klarspüler muss ich mir dann demnächst auch noch einmal was überlegen, denn da habe ich noch ganz normalen. Leider frisst meine Maschine (knapp 10 Jahre alt) den regelrecht, so dass ich da bislang keinen Öko-Klarspüler verwendet habe, der war mir schlicht zu teuer. Hier gibt es auch dafür ein Rezept zum Selbermachen, ich werde es einfach probieren, wenn meiner alle wird.

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Einkaufstasche

Einkaufstasche

Nicht nur das Bild ist groß, die Tasche ist es auch!! Gehäkelt aus einem Poly-Garn aus meinem Vorrat. Schöner wäre wahrscheinlich Baumwolle gewesen, aber dieses Garn habe ich vor vielen Jahren gekauft, als ich da noch nicht so drauf geachtet habe. Rein passt ein großer Einkauf, sie ließ sich sehr gut tragen, auch wenn es sehr schwer war.

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