Wie lief der Oktober?

Ich bin im Monat Oktober wieder sehr motiviert gewesen, weniger Müll zu produzieren. Es schleichen sich immer wieder Sachen ein, aber immer öfter denke ich auch daran, beim Bäcker meinen Beutel hinüber zu reichen und ich verzichte schon seit Wochen auf Salatgurken, weil es die irgendwie selbst bei edeka nur noch als Kondomgurke gibt. Im Bioladen kostet sie 1,79 EUR und dazu kann ich mich irgendwie nicht überwinden. Und das, obwohl ich gerade sehr konsequent Bio kaufe.

Ich habe auch wieder eine Biokiste… die letzte hatte ich gekündigt, weil gefühlt ständig das Gleiche darin war und auch, weil es mich gestört hat, dass zwei Mal im Jahr für mehrere Wochen Betriebsferien waren, einmal davon mitten im Sommer, zur Zeit, wo es am meisten Obst und Gemüse gibt. Ich habe Verständnis für die Gründe (nur ein Fahrer, der braucht auch Urlaub), fand es für uns aber nicht so toll. Dazu kam noch, dass die Qualität des Gemüses nicht immer top war. Ich habe auch hier Verständnis, und es geht nicht um makellose Produkte, aber wenn ich da Gefühl habe, es ist nicht frisch und dann teure Biopreise bezahlen soll, dann blieb bei mir nur ein ungutes Gefühl. Die Krönung war eine Schale Erdbeeren für 5,50 EUR, in der mehr als die Hälfte der Erdbeeren noch weiß-grün und somit komplett unreif und sauer waren.

Nach einigen Monaten ohne Kiste stellte ich fest, das wir viel weniger abwechslungsreich gegessen habe und ich die Gemüseauswahl nur über den Preis getroffen habe…. gefiel mir auch nicht. Also habe ich jetzt wieder eine Kiste bestellt bei einem anderen Anbieter. Kleines Manko ist, dass es sich um den Anbieter handelt, der die Kiste jedesmal mit einer Plastiktüte auskleidet…. da hatte ich ja schon einmal hier darüber berichtet. Ich habe für mich jedoch eine vertretbare Lösung gefunden: wir haben hier keine gelben Tonnen sondern nur die gelben Säcke. Statt der gelben Säcke (die Rolle war eh passenderweise gerade alle) benutze ich jetzt die Tüte aus der Kiste für Verpackungsmüll und bringe die Tüte zum Recyclinghof und werfe sie da selbst in den Container für Verpackungsmüll. Zum Recyclinghof muss ich eh regelmäßig hin, da wir aufgrund unseres Ladens recht viel Papiermüll (Kartons von Wolllieferungen) haben und es liegt auf dem Weg zur Arbeit, also kein extra Weg. So verbrauche ich keine Tüte mehr als vorher! Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass ich auch bei diesem Anbieter ja bei der Probebestellung nicht 100% zufrieden war mit dem Inhalt, aber was solls. Irgendwas ist ja immer. Im Moment passt es für uns so sehr gut!

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Frust, Müdigkeit, Geldfragen und ich weiß nicht was noch

Was für ein Titel…… aber irgendwie passt es. Meine Zerowaste Bemühungen sind in den letzten Wochen eingeschlafen bzw. haben Pause gemacht. Ich habe wieder ganz „normal“ eingekauft, mich darüber gefreut, viel weniger Geld auszugeben und vor allem darüber, mit einem Supermarktbesuch alles für die Woche da zu haben. Nicht den Joghurt und die Milch hier, das Gemüse dort, Fleisch vom Markt usw. Es ist und war soviel entspannter.

Gleichzeitig waren da die immer wieder aufkeimenden Gedanken „Es bringt doch eh alles nichts“ und „in den unverpackt Läden wird auch (fast) alles in Plastik verpackt angeliefert“  ….. Warum soll ich für Reis und Nudeln ein Vielfaches bezahlen nur weil es unverpackt ist? Am liebsten wäre mir glaub ich echt ein Unverpackt-Laden, der nicht überwiegend Bio ist sondern einfach günstig und unverpackt. Ja… ich weiß warum Bio besser ist. Ich kenne genug Artikel über Arbeitsbedingungen, Pestizideinsatz etc. Warum fälle es mir und meinem Kopf dann so furchtbar schwer, einfach Bio/unverpackt einzukaufen in dem Wissen, dass es die bessere Wahl ist? Warum kann mein (nicht ganz doofes, wenn ich das mal so behaupten darf) Hirn das nicht ein für alle Mal verstehen, abhaken und machen?

Mit den Getränken klappt das ja komischerweise auch. Ich habe seit zwei Jahren mit einer Ausnahme (Berlin, zwei Flaschen) nicht einmal Getränke in Plastik-Einwegflaschen gekauft. Ich kaufe ohne nachzudenken die Mehrweg-Glaskästen und schleppe sie nach Hause. Vorteil ist allerdings, dass sie auch günstig sind, aber ich könnte ja auch rumjammern, dass sie schwer sind. Mach ich nicht. Abgehakt, Punkt, Fertig. Warum klappt das nicht mit den anderen Dingen? Ich habe das Gefühl, mein Kopf fährt jedes Mal Achterbahn. Neulich bei Edeka. Ich hatte die Wahl zwischen einer Gurke aus Holland für 0,69 EUR, einer aus einem Betrieb in der Nähe konventionell für 0,99 EUR und einer aus einem Betrieb in der Nähe in Bio für 1,49 EUR. Nachdem ich fünf Minuten (das ist KEINE Übertreibung) durch die Gemüseabteilung gegangen bin, habe ich die Hollandgurke wieder weggelegt und die für 0,99 EUR gekauft. Zu der Biogurke konnte ich mich nicht durchringen, obwohl sie so richtig schön krumm und gurkie aussah. WARUM? Wegen 0,50 EUR Unterschied? Ich weiß es nicht. Ich verstehe es ja selbst nicht….

Ich würde mich freuen, von euch zu hören!! Geht es euch auch manchmal so? Oder seid ihr in euren Entscheidungen ganz fest und glücklich und schwankt nie?

Weil ich aber ganz tief in mir drin weiß, dass Aufgeben keine Lösung ist, werde ich mich auch wieder einkriegen. Witzigerweise hatte ich das letztes Jahr genau auch im August auch so. Daher werde ich diesen Monat jetzt einfach mal so stehen lassen und zuende führen. Und ab September bemühe ich mich dann wieder mehr und freue mich auch irgendwie auch schon wieder drauf… Ich bin wohl echt ein bißchen gaga… Zur Unterstützung habe ich in meiner facebook Gruppe Zero Waste Hannover angefragt, ob wir nicht mal ein Treffen im LoLa Loseladen machen wollen. Und so werden wir uns am nächsten Mittwoch, 31.08.2016 dort um 16.00 Uhr auf einen Kaffee zum einkaufen und kennen lernen treffen. Das wird mich bestimmt wieder aufbauen!

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Bea Johnson in Münster

Am 09.06.2016 habe ich mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Münster gemacht. Mein Ziel war der Laden Natürlich Unverpackt. Dort traf ich nicht nur auf Bea Johnson vom Blog Zero Waste Home sondern auch auf ganz viele nette und engagierte andere Menschen, die am ZeroWaste-Lebensstil Interesse haben. Auf dem Weg habe ich mich natürlich ohne Müll verpflegt, war ganz problemlos. Kaffee und eine Börekschnecke habe ich mir bei der Backfactory in meine mitgebrachten Behälter abgefüllt.

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Im Natürlich Unverpackt angekommen habe ich erstmal die ganz besondere Wirkung, die Bio- und Unverpackt Läden auf mich haben, in mich aufgesogen. Irgendwie mag ich es,  mich dort ganz in Ruhe umzusehen. Ich finde, es ist dort fast immer ruhiger als anderswo, nicht vom Geräuschpegel her sondern irgendwie gelassener und „ruhender“. Weiß nicht, wie ich das beschreiben soll…

Das Sortiment konnte ich vorher auf der Webseite ansehen, so waren genug Gläser und Beutel in meiner Tasche und ich konnte einkaufen, was es bei mir vor Ort nicht lose gibt. So habe ich jetzt Trockenefe, Backpulver, Schokolinsen, Cranberries in weißer Schokolade und Zahnputztabs bekommen. Voll super, vor allem die Hefe. Danach gab es dann erstmal einen Cappuccino und diverse tolle Unterhaltungen mit den anderen netten Leuten (unter anderem war auch Marie, die Gründerin des ersten deutschen Unverpack Ladens aus Kiel, dort! Leider habe ich nicht von allen die Namen – wenn ihr euch angesprochen fühlt meldet euch doch gerne bei mir per mail oder über facebook, ich würde gerne in Kontakt bleiben!

Bea Johnson war auch schon da und man konnte zu ihr gehen und sich unterhalten und das Buch signieren lassen wenn man wollte. Wollte ich natürlich! Sie war sehr nett und aufgeschlossen und es war insgesamt ein toller Nachmittag.

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Am frühen Abend hielt sie einen Vortrag in der Uni, zu dem ich mich zusammen mit einigen anderen vom Laden aus auf den Weg machte. Unterwegs hielten wir noch bei einem Bistro an und aßen etwas – das war sehr lustig, weil wir den netten Damen dort klar machten, dass wir keine Papierserviette wollten. Sie fragten etwas erstaunt, warum denn?? Nachdem Kirsty es ihnen erklärte fanden die das richtig gut!

Der Vortrag war auch extrem kurzweilig und unterhaltsam. Bea erzählt sehr anschaulich ihre Geschichte, zeigt dazu Fotos und wir haben viel gelacht.

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Anja von Natürlich Unverpackt hatte das alles toll organisiert und es gab anschließend sogar noch Pizza und Getränke. Toll anzusehen war auch, das auf fast jedem Tisch die mitgebrachten Mehrwegflaschen standen und wir Mädels gingen zusammen zur Toilette nicht die Nase pudern sondern die Flasche auffüllen. Rebekah erwähnte zu Recht, wie unterschiedlich die Anwesenden in ihrem Zero Waste Bemühen sind. Sie habe ganz selbstverständlich zum Papierhandtuch gegriffen nach dem Händewaschen während alle anderen neben ihr das eigene Tuch aus der Tasche zückten. Peer Pressure mal anders :-). (Ich hatte allerdings auch kein Tuch dabei….. ).

Erstaunt war ich zunächst, dass Bea das ihr überreichte Geschenk ablehnte – ein Baumwollbeutel mit essbaren, unverpackten Dingen darin (ich weiß nicht was es war, vielleicht Kekse oder so). Ihre Begründung war, dass sie bereits einen Beutel habe… trotzdem tat es mir für Anja leid, denn es ist halt immer noch eher die soziale Norm, Geschenke anzunehmen. Aber es war mit Beas Lebensstil konform und daher vollkommen konsequent. Bei solchen Situationen wird mir immer wieder bewusst, dass ich zwar Müll vermeiden möchte und mich mit für mich nützlichen Dingen und keinem Kruschtsch umgeben möchte, aber niemals Minimalistin werde und auch nicht sein möchte. Bea ist jedoch Minimalistin und eigentlich ist glaube ich aufgrund des Minimalismusses so Zero Waste… (ist das jetzt schon ein Adjektiv? 🙂 ). Interessant war es allemal und ich würde jederzeit wieder so einen Ausflug machen!

 

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Zero Waste Ausflüge

Ich freu mich schon total auf den Juni – denn ich werde gleich zwei weitere Unverpackt Läden besuchen. Am 09.06. werde ich nach Münster fahren und dort zunächst den Natürlich Unverpackt von Anja besuchen. Dort gibt es eine Signierstunde mit Bea Johnson und im Anschluss einen Vortrag von ihr. Auch im Juni werde ich in Berlin sein und natürlich steht ein Besuch bei Original Unverpackt ganz oben auf meiner ToDo Liste.

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Facebook Gruppe

Ich habe eine Facebook Gruppe gegründet  -Zero Waste Hannover. Wer bei FB ist und mag, ist herzlich willkommen!

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Lola Einkäufe der letzten Wochen

Es war hier zwar ruhig auf dem Blog, das heißt aber nicht, dass ich nicht mehr Müll vermeide. Es ist nur zum Glück ein Stück weit Alltag geworden und da schreibt man dann nicht über jedes einzelne Erlebnis. Ich freue mich sehr, dass ich immer öfter daran denke, meine Beutel zu zücken. Und auch der regelmäßige Einkauf bei Lola gehört jetzt zu meinem Programm. Ich stelle fest, wenn man gezielt und geplant einkauft, dann braucht man gar nicht so viel..! Da ich es total blöd finde, dort mit dem Auto hinzufahren, mache ich es immer ganz brav mit den Öffis.. und schleppe ohne zu Murren meine Gläser und Beutel. Ist alles gar nicht so schlimm, im Gegenteil, es befriedigt mich irgendwie und macht mich glücklich und zufrieden.

Hier ein paar Eindrücke meiner Einkäufe:

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Ich habe bislang Geschirrspülmittel für die Spülmaschine und zum Handspülen gekauft sowie Waschpulver. Regelmäßig landen die leckeren Gummibärchen und sauren Würmer in meinem Glas.. die sind so lecker! Ebenso die Erdnüsse, die mag mein Mann sehr gerne. Für ein Rezept brauchte ich ein wenig Grünkern.. gut das man bei Lola auch nur ein bißchen kaufen kann. Besonders zu empfehlen ist auch die Sojasauce – die ist extrem aromatisch und nicht salzig wie die, die ich bislang kannte. Rapsöl, Nüsse und Pinienkerne habe ich auch schon gekauft.

Aber auch woanders entdeckt man ab und an jetzt lose Sachen. So gibt es z.B. bei Netto lose Cocktailtomaten und ganz neu Schokonüsse! Und bei rossmann gibt es Suppen im Schraubglas. Und in einem Supermarkt mit russischen Spezialitäten gab es Kekse zum Selbstabpacken… !!

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Kategorien: Einkaufserlebnisse | 3 Kommentare

LoLa der Loseladen in Hannover

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Hier kommt endlich mein Bericht über die Eröffnung von LoLa bzw. das Pre-Opening (oder auch Investoreneröffnung), denn offiziell war Eröffnung erst zwei Tage später. Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll, aber ich bin immer noch so überwältigt von dem Laden. Er ist einfach wunderschön geworden, modern, freundlich, hell – wirklich das reine Einkaufsvergnügen. Alles ist aus Holz und Glas gefertigt und selbst die Präsentation von Obst und Gemüse ist einfach nur toll. Achtung, jetzt kommen viele Bilder!

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Der Laden wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet, seht euch mal die Steinwand und die grüne Farbtupfer an! Die Spender und Vorratsgläser wurden von Michael Albert nicht nur selbst entwickelt sondern auch selbst gebaut. Das Besondere an den Spendern ist, dass man sowohl feste als auch flüssige Inhalte einfüllen kann. Sie sind optisch ebenfalls sehr ansprechend und haben gut funktioniert. Auch die Gläser, in denen Süßigkeiten zum Verkauf stehen (meine Lieblingsecke…) sind aus Glas und haben einen Holzdeckel. Insgesamt wirklich einfach nur toll!

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Am Eingang steht eine Waage, auf der man seine mitgebrachten Behälter wiegt, damit das Tara-Gewicht bekannt ist. Michael sagte mir gleich, dass er darauf geachtet hat, dass die Aufkleber, die die Waage ausspuckt, wieder abgehen von den Behältern (ob er wohl meinen blog dazu gelesen hatte??). Positiv aufgefallen ist mir, dass die Aufkleber recht klein sind, also materialsparend. Alternativ könnte man aber auch das Gewicht direkt auf die Behälter schreiben  und bei kleinen Beuteln (also geringen Gewichten) kann die Waage ohnehin nichts wiegen, so dass man das Gewicht der Beutel notiert hat und an der Kasse einfach dazu sagt. Ich könnte mir vorstellen, die Aufkleber zuhause abzumachen und aufzubewahren und dann beim nächsten Einkauf wieder auf den Behälter zu kleben und so eben immer gleiche Behälter für den Einkauf zu nutzen. Das wird sich einpendeln.

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Fürs Erste habe ich nur einige Kleinigkeiten mitgenommen, der erste richtige, geplante und größere Einkauf folgt dann nächste Woche! Ich freue mich schon jetzt z.B. Pinienkerne, Waschpulver und Schokolade (Schokolade!!) verpackungsfrei zu bekommen.

Ich wünsche Michael und dem ganzen LoLa Team ganz viel Erfolg!!!

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Edel Unverpackt in Hannover

Vor zwei Wochen war ich in Hannovers erstem Unverpackt Laden und möchte euch natürlich von dem Besuch berichten. Ich habe mich dort in Ruhe umgesehen und natürlich auch ein bißchen was eingekauft -Datteln, Gummibärchen und Schokomandeln um genau zu sein. Gut gefallen hat mir, dass es dort kleine Beutel aus Baumwolle zu wirklich günstigen Preisen zu kaufen gab. Die sind so ca. Postkartengröße und ideal für Süßigkeiten oder Trockenfrüchte. Einer kostete nur 0,89 EUR. Es gab auch noch eine zweite Größe, aber in der Art habe ich schon genug.

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Hier ein paar Impressionen vom Angebot:

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Es gibt Hülsenfrüchte, Getreide, Kaffee, eine große Auswahl an Pasta, Öle, sogar Gewürze und Süßigkeiten sowie Trockenfrüchte.

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Toll fand ich das nachfüllbare Lippenbalsam, das war nur in Papier verpackt. Auch Menstruationstassen haben sie und waschbare Slipeinlagen sowie Bambuszahnbürsten und Haarwaschseifen.

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Super war, dass es hier auch den Quark gibt, den mein Bioladen auch schon für mich bestellt hat. Es gibt sogar Magerquark!

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Nicht so gut fand ich, dass auf den Spendern nicht stand, von welchem Hersteller die Waren kamen und ob sie zum Beispiel von demeter waren. Dies hätte einige der Preise erklärt.. denn um ganz ehrlich zu sein: ich fand die Preise ganz schön heftig und insgesamt eher hoch, selbst für Bioprodukte. Dicke weiße Bohnen kosten im Bioladen von einem bekannten Biolieferanten (also nicht Eigenmarke eines Biosupermarktes) 3,99 EUR für 500g. Im Unverpackt Laden haben 100g 0,89 EUR gekostet, also 4,45 EUR. Ja, ist nicht so viel mehr – aber warum überhaupt mehr?? Es fällt doch die Verpackung weg. Das Studentenfutter kostete pro 100g 2,99 EUR… und 100g sind nicht viel. Auch die Gummibärchen (auf denen stand, welcher Hersteller das war) waren meine ich teurer als in abgepackter Form. Das soll jetzt kein Meckern sein, sondern mein erster Eindruck. Und man darf eben nicht vergessen, dass es die Leute nicht überzeugen wird, unverpackt zu kaufen, wenn sie für ein identisches Produkt mehr bezahlen müssen als in verpackter Form. Ich werde zukünftig genauer auf die Preise achten und dann noch mal schreiben, ob es dort tatsächlich teurer ist als in einem anderen Bioladen. Außerdem bin ich total gespannt auf den Vergleich mit LoLa – aber dazu am Wochenende mehr!!

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Verpackungsfrei einkaufen wird immer leichter!

Das gilt zum einen für mich selbst, weil ich mich immer mehr daran gewöhne. Und zum anderen auch generell, weil das Thema immer mehr aus der Außenseiternische kommt und es an immer mehr Orten Unverpackt Läden gibt. Aber eines nach dem anderen….

Mein Wocheneinkauf sah neulich so aus:

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Milch und Joghurt aus dem Bioladen, ebenso Quark. Den hatte ich ja da einmal im Pfandglas entdeckt und dann nie wieder. Ich habe mal angefragt und man konnte ihn mir ohne Probleme besorgen. Also habe ich gleich zwei Gläser mitgenommen und einen leckeren Kräuterquark als Brotaufstrich gezauber. Des weiteren werde ich Hörnchen aus Quark-Ölteig machen und einen Teil des Quarks mische ich mit Joghurt zum Frühstück, da ich festgestellt habe, dass mich diese Mischung länger satt macht als Joghurt allein. Der Käse war schon so eingepackt, weil es das Reststück war und ich habe darum gebeten, ihn nicht aus- und wieder einzuwickeln. Das Fleisch und die Wurst habe ich so in meine Behälter bekommen, wie ihr es auf dem Bild seht – so toll! Ich war wieder auf dem Wochenmarkt, der in der Nähe meiner Arbeit am Nachmittag statt findet und auf dem es den tollen Geflügelstand gibt.

Die tollste Entdeckung seht ihr aber in den zwei Beuteln in der Mitte – Walnüsse und Knabbermischung (ein super leckerese Studentenfutter). Ich habe das erste Mal aus BulkBins etwas direkt in meine Säcke gekauft. In Hannover bei Edelsüß auf der Hildesheimer Straße gibt es nämlich das da:

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Ist das nicht schön anzusehen? Ich habe mich total über den Tipp hier auf dem Blog gefreut und bin gleich am nächsten Tag hingefahren. Der Besitzer des Bioladens hat mir erzählt, dass er einen Bericht über die Plastikinseln im Meer gesehen habe und daraufhin entschieden habe, etwas zu tun. Ich finde es so super und genial, dass die Berichterstattung immer mehr Menschen erreicht und sich diese Art des Einkaufens immer mehr durchsetzt. Ich habe vor dem Füllen gefragt, ob ich auch meine eigenen Beutel nehmen könne (er hat dort Papiertüten liegen). Er sagte nur „Ja, aber ich muss sie erst wiegen, damit sie die nicht mitbezahlen müssen!“.  Also ein Erfolg auf der ganzen Linie. (da ertrage ich es dann auch eetwas leichter, dass ich am Samstag beim Resteinkauf im Supermarkt die Möhren in der Tüte gekauft habe, weil die einfach so viel billiger waren als die losen… im Nachhinein ärgere ich mich. Aber nobody is perfect!)

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Frischkäse aus Joghurt

Meinen Frischkäse mach ich jetzt selbst, ganz ohne Verpackung. Ich kaufe einfach Joghurt im Pfandglas (Vollmilch in diesem Fall). Dann wird er in dieses geniale Teil gegeben – den Cuisipro Frischkäsebereiter:

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Dort lässt man ihn jetzt im Kühlschrank einen Tag vor sich hin tropfen. Das Ergebnis ist herrlich cremiger fester Joghurt, den man für alles nutzen kann, wo ein Rezept Frischkäse verlangt. Man kann natürlich vorher auch Kräuter etc. unterrühren, dann hat man Kräuterfrischkäse. Ich denke, man könnte auch ein anderes Sieb nehmen oder ein Baumwolltuch, aber dies hier ist unkompliziert und ich bin gestehender Küchengadgetfreund. Der Behälter ist zwar aus Kunststoff aber eben keiner, den man nach einmal benutzen wegwirft. Es gibt ihn z.B. bei Waschbär oder Lakeland.

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Kategorien: Selbstgemacht statt Gekauft | 6 Kommentare

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